Geplante Schließung des MA-48-Müllplatzes in der Großfeldsiedlung löst bei der Bevölkerung Proteststürme aus

Die von Umweltstadträtin Sima und der MA 48 angekündigte Schließung des Müllplatzes in der Großfeldsiedlung (Felmayergasse/Schererstraße) mit 2. Juli hat bei den Tausenden Bewohnern im Einzugsbereich (Leopoldau, Nordrandsiedlung, Ruthnergasse) einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Statt des Müllplatzes ist jetzt die Errichtung eines Jugendspielplatzes geplant.

Der Müllplatz in der Großfeldsiedlung wird als Abgabestelle aller Art von Abfällen nicht nur von den mehr als 20.000 Bewohnern der weitläufigen Gemeindebauanlage, sondern vor allem auch von den Siedlungsbewohnern der Nordrandsiedlung, in Leopoldau oder entlang der Ruthnergasse genutzt. „Völlig übersehen haben Sima&Co., dass auch auf den Gründen des ehemaligen Gaswerkes, in unmittelbarer Nähe des derzeiten Mistplatzes, ein neues Wohnviertel entstehen wird“, ärgert sich auch WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Es sei unverantwortlich, wie seitens der Stadtverwaltung über Floridsdorf einfach „drübergefahren“ werde. „Das Ergebnis solcher Fehlentscheidungen werden letztlich im gesamten bisherigen Entsorgungsbereich entstehende wilde Müllablagerungen sein“, warnt der Bezirkspolitiker.

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WIFF fordert Umweltstadträtin Sima auf, die Schließung des Müllplatzes Leopoldau vorerst auszusetzen und mit dem Bezirk umgehend diesbezügliche Gespräche aufzunehmen. „Auch Bezirksvorsteher Papai ist aufgefordert, raschest für die Interessen der Bezirksbewohner tätig zu werden“, so Schimanek abschließend.

 

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