Gerichtsurteile gegen „Rammbockbande“ kommen „Gastgeschenken“ gleich

So kann man Verbrecherbanden nicht abschrecken: Gerichtsurteile gegen „Rammbockbande“ kommen „Gastgeschenken“ gleich.

„Es ist kaum zu glauben, wie unsere Gerichte schwere Straftaten ausländischer Verbrecher mit ‚Geschenken‘ in Form von äußerst geringen Haftstrafen ahnden“, sagt WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek und verweist auf die jüngsten Urteile gegen die rumänischen Mitglieder der berüchtigten „Rammbockbande“. Diese hatten in Wien, NÖ und OÖ sieben Mal mit jeweils gestohlenen Fahrzeugen die Auslagen von Elektromärkten gerammt und die Geschäfte danach ausgeräumt. Ein Gericht in Wiener Neustadt verurteilte die Rumänen jetzt zu Haftstrafen zwischen zwei und vier Jahren und neun Monaten.

„Mit solchen Geschenken kann man diese Verbrecher nicht abschrecken, zumal sie ja in den österreichischen Haftanstalten im Vergleich zu Rumänien geradezu Hotelaufenthalte mit Fitneß- und Tischtennisräumen sowie anderen Annehmlichkeiten erleben. Und nach der Freilassung erhalten sie dann noch ihr in der Haft angespartes Geld, mit dem es sich in Rumänien einige Zeit bestens leben lässt“, ärgert sich Schimanek. Hier müsse weitaus härter durchgegriffen werden, soll Österreich nicht gänzlich zu einem Paradies für ausländische Straftäter verkommen, so der Bezirkspolitiker.

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