Geschafft: Augenabteilung bleibt im SMZ Ost–Donauspital

WIFF: Unser Dank gilt 21.000 Unterstützerinnen und Unterstützern der Unterschriftenaktion – Peinliche Lektion für BV Papai&Co.
Das Wiener Spitalskonzept, „erfunden“ von Politik und Krankenanstaltenverbund, ist Geschichte. Vor allem der bereits vor der Verwirklichung gestandene Plan, die Augenabteilung vom SMZ Ost – Donauspital in die Rudolfsstiftung in Wien-Landstraße zu verlegen, wurde nunmehr endgültig verworfen. Die Augenabteilung samt Akut-OP und Ambulanz bleibt links der Donau, lediglich die Bettenzahl auf der Augenstation wird verringert und es wird für Rudolfsstiftung und Donauspital nur noch ein Primariat geben, was allerdings auf die Patienten keinerlei Auswirkung haben wird. „Unser Dank in dieser Sache gilt der höchst kompetent agierenden Frau Mag. Ruth Hufnagl, rund 21.000 Unterstützerinnen und Unterstützern der Unterschriftenaktion gegen die Schließung und auch dem Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. Sie haben unermüdlich und über die Parteigrenzen hinweg gegen die Unsinnsidee einer Verlegung gekämpft“, freuen sich die Floridsdorfer WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Ossi Turtenwald und Jasmin Turtenwald.–


Unmittelbar nach Bekanntwerden des Verlegungsplanes der Augenabteilung hatte WIFF gegen das Vorhaben der Stadtpolitik eine Unterschriftenaktion gestartet. „Als wir damals erfahren haben, dass mit Frau Mag. Ruth Hufnagl auch eine Langzeitpatientin der Augenabteilung und Kennerin der Geschehnisse vor Ort eine derartige Aktion gestartet hatte, haben wir das WIFF-Parteilogo auf unseren Unterschriftenlisten sofort entfernt und uns den Aktivitäten Hufnagls untergeordnet. Wir haben ausschließlich neutrale Listen in Apotheken, Trafiken und anderen stark frequentierten Geschäften aufgelegt und diese dann bei Hufnagl und ihrem sie tatkräftig unterstützenden Gatten abgeliefert. Dabei haben wir von WIFF uns stets im Hintergrund gehalten, um nur jeden parteipolitischen „Verdacht“ zu vermeiden. Und der Erfolg hat uns jetzt Recht gegeben“, so Hans Jörg Schimanek. –

 

Auch für den Donaustädter Bezirksvorsteher hat WIFF nur lobende Worte: „Ernst Nevrivy hat von Beginn an die Aktivitäten voll unterstützt und sich auch gegenüber seinen Parteigenossen im Rathaus kein Blatt vor den Mund genommen“, so Schimanek, der auch auf eine im Donaustädter Bezirksparlament einstimmig beschlossene Resolution gegen die damals bereits fixierte Schließung verweist. „Hingegen wurde die von WIFF im Floridsdorfer Bezirksparlament eingebrachte fast gleich lautende Resolution mehrheitlich abgelehnt. Vor allem Bezirksvorsteher Papai tat sich dabei besonders hervor und begründete das ‚Njet‘ seiner Fraktion damit, dass die Pläne der damals verantwortlichen Stadträtin Wehsely und des Krankenanstaltenverbundes bestens überlegt seien. Aber vielleicht lernt Papai ja noch von seinem BV-Kollegen aus der Donaustadt. Nötig hätte er es ja durchaus“, so Schimanek abschließend.
Mag. Ruth Hufnagl: Kompetent und unerschrocken gegen die Schließung der Augenabteilung am SMZ Ost