Grasschnitt auf Gehsteigen und Parkflächen.

Immer dann, wenn – meistens spät, aber doch – in den Gemeindebauten und auf sonstigen gemeindeeigenen Flächen der Gras- und Strauchschnitt erfolgt, erregen sich die Gemüter vieler Anrainer. Ausgelöst wird der Ärger dadurch, dass die Gartenarbeiter das Schnittgut einfach auf Gehsteigen oder gerade freien Parkplätzen deponieren – und danach verschwinden.

„Wir haben ja durchaus Verständnis, dass der Grünschnitt irgendwo zwischengelagert wird. Aber die Wegschaffung darf dann oft nicht erst nach Tagen erfolgen, denn das Grün beginnt rasch zu gären und zu stinken“, so betroffene Bewohner aus der Anlage Prager Straße 43–47 zu WIFF.
 
„Leider wiederholen sich die Situationen Jahr für Jahr, hier mangelt es offensichtlich bei den von der Stadt Wien beauftragten Gartenbetrieben an der unbedingt notwendigen Koordination. Wir fordern daher Umweltstadträtin Sima (SPÖ) und die für Wiener Wohnen verantwortliche Stadträtin Gaal (SPÖ) auf, hier umgehend tätig zu werden und ihre verantwortlichen Mitarbeiter zu mehr Sorgfalt anzuregen. Denn: Der nächste Grünschnitt kommt – vermutlich wieder spät, aber doch – bestimmt!“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.