Großfeldsiedlung: Sanierung der Sporthalle Pastorstraße kostet weitere 900.000.– Euro – WIFF fordert Überprüfung durch den Bundesrechnungshof

Skandal um Sporthalle Pastorstraße in der Großfeldsiedlung: Nach Dachsanierung um 350.000.– Euro in Jahr 2011 kostet Generalsanierung 2013 weitere 900.000.– Euro. WIFF fordert Prüfgenehmigung des Wiener Gemeinderates für den Bundesrechnungshof.

Erst im Jahr 2011 kostete die Dachsanierung der Sporthalle Pastorstraße in der Großfeldsiedlung die Wiener Steuerzahler satte 350.000.– Euro – heuer mußte die Halle, in der Schulen und Sportvereine tätig waren, wegen akuter Einsturzgefahr neuerlich geschlossen werden. Laut Stadtrat Oxonitsch (SP), der auch für den Bauskandal beim Wiener Stadthallenbad als „gescheiterter Oberaufseher“ die Verantwortung trägt, soll die Halle Pastorstraße noch heuer wieder eröffnet werden. Kostenpunkt der neuerlichen Sanierung innerhalb von zwei Jahren: 900.000.– Euro.

„Dieser Skandal schreit nach lückenloser Aufklärung!“ sagt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald und verweist darauf, dass in Floridsdorf zur Zeit neben der Sporthalle Pastorstraße gleich drei weitere Schulturnsäle wegen diverser Mängel gesperrt sind. „Während man im Parlament von der täglichen Turnstunde an Schulen schwadroniert, ist die Stadt Wien nicht einmal in der Lage, die städtischen Sporteinrichtungen an Schulen in Ordnung zu halten!“, stellt auch WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek fest.

 

Großfeldsiedlung Sporthalle Pastorstraße

Großfeldsiedlung Sporthalle

Beide WIFF-Mandatare fordern die umgehende Prüferlaubnis des Wiener Gemeinderates für den Bundesrechnungshof, „der in der Bundeshauptstadt ein überreiches Betätigungsfeld vorfinden würde“, so Turtenwald und Schimanek. „Allein eine Gebarungsprüfung bei Wiener Wohnen oder den diversen Geldveranlagungen der zumeist SP-alleinregierten Stadt würden vermutlich so manche strafrechtliche Tatbestände ans Tageslicht fördern, die dem Hypo-Skandal oder den Linzer Frankenwetten um nichts nachstehen“.