Groß Jedlersdorf: Abschlepp-Orgien bei neuer Bushaltestelle – WIFF fordert sofortige Bodenmarkierung.

Vor drei Wochen wurde die Bushaltestelle in der Frauenstiftgasse, gegenüber dem neuen Spar-Markt, verlängert – die bis dahin dort verfügbaren Parkplätze fielen über Nacht weg.

Dennoch stellen seither nach wie vor viele Pkw-Lenker ihre Fahrzeuge aus reiner Gewohnheit in der nunmehrigen Verbotszone ab. Die Folge: Tägliche Abschlepp-Orgien, die Fahrzeuge des beauftragten Dienstes sind ohne Unterlass im Einsatz.
 
Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ein inakzeptabler Zustand: „Die verlängerte Haltestelle ist zwar durch eine entsprechende Tafel gekennzeichnet und die Abschleppungen erfolgen auch gesetzeskonform. Große Mitschuld an der Situation tragen hier aber die ‚Wiener Linien‘ und der Magistrat. Vor Inbetriebnahme hätten nämlich neben dem Aufstellen der Haltestellen-Tafel auch die in Haltestellenbereichen üblichen Bodenmarkierungen erfolgen sollen. Noch dazu, da die alte Markierung des bisherigen Endes der Bus-Haltestelle bzw. des einstigen Beginns der öffentlichen Parkfläche nach wie vor sichtbar ist“.
 
Schimaneks kurzfristiger Lösungsvorschlag: „Auch wenn die vielen offenbar aus reiner Gewohnheit falsch parkenden Lenker im Unrecht sind: Bis zur Anbringung von Bodenmarkierungen sollten die ‚Wiener Linien‘ allein schon im gegenseitigen Interesse das ‚Miteinander‘ üben und umgehend für die provisorische Aufstellung mobiler Halteverbotstafeln Sorge tragen“.
 
Da nach WIFF-Merinung rascher Handlungsbedarf besteht, wurde das Büro für Sofortmaßnahmen bei der Magistratsdirektion um Einschreiten ersucht.
– Fotos: Hödl, „Weitzi“.