Großbaustelle Ödenburgerstraße: Gehweg und Fahrbahn für Fußgänger unpassierbar.

„Wo gehobelt wird, fallen Späne“ – diese Antwort eines Baupoliers der Großbaustelle Ödenburgerstraße handelte sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek auf seinen Hinweis auf die skandalösen Zustände auf den öffentlichen Verkehrsflächen um die Baustellen ein.

„Von Spänen kann da wohl keine Rede mehr sein. Die Fahrbahnen sind – verursacht von aus den Baustellen ausfahrenden Lkw –  seit Beginn der Bauarbeiten links und rechts der Ödenburger Straße vor allem nach Regen- oder Schneewetter fast immer verdreckt“, so der Bezirkspolitiker.–  Aber nicht nur  die motorisierten Verkehrsteilnehmer, auch die Fußgänger zur und von der Schnellbahn kommen zum Handkuss, da der dortige Gehweg infolge Dreck und Wasserlacken oftmals zum Teil unpassierbar ist.
„Was nützen Reinhalte-Bestimmungen in der Straßenverkehrsordnung, wenn sie nicht eingehalten werden? Es ist schon klar, dass die Behörde nicht hinter jedem Bau-Lkw, der die Verkehrswege versaut, her sein kann. Aber eine Novelle in der Wiener Bauordnung, die zumindest an Großbaustellen die Aufstellung von mobilen Reifenwaschanlagen wie etwa in Deutschland oder Skandinavien vorsieht, würde hier Wunder wirken. Diese Forderung wurde aber von dem damals noch zuständigen Stadtrat und nunmehrigen Bürgermeister Ludwig (SPÖ) „nicht einmal ignoriert“, so Schimanek und sein Bezirksratskollege Ossi Turtenwald. Beide wollen in der Sache aber weiter aktiv bleiben. – Fotos: Thomas Suchan.