Großfeldsiedlung: Empörung über „Parkplatzvernichtung“.

Weil immer mehr Pendler aus Niederösterreich die Großfeldsiedlung im näheren und auch schon weiter entfernten Bereich der U1-Stationen „Leopoldau“ und „Großfeldsiedlung“ sowie der S-Bahn-Station „Leopoldau“ als ideale Abstellmöglichkeit für ihre Autos entdecken, wird für die einheimische Bevölkerung die Parkplatzsuche immer problematischer.

Für besondere Verärgerung sorgt dabei, dass seitens der Stadt Wien im Bereich des Frei- und Hallenbades Großfeldsiedlung „richtiggehende Parkplatzvernichtung betrieben wird“, so GFS-Bewohner Heinz C. zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Tatsächlich hat die Stadt Wien den großen Parkplatz vor dem Frei- und Hallenbad der Fa. APCOA zur Bewirtschaftung übergeben – wer dort parken will, muss zahlen.

„Für die APCOA kann es sich da nur um ein Defizitgeschäft handeln, denn auf diesem Parkplatz herrscht selbst im Sommer und auch im Winter stets gähnende Leere. Immerhin kostet das Parken dort – rund um die Uhr – 50 Cent für jeweils 30 Minuten, für ein Tagesticket für 24 Stunden sind 4.– Euro zu berappen und für das widerrechtliche Parken wird eine ‚Pönalgebühr‘ von 40.– Euro in Rechnung gestellt“, so Schimanek.
Er und sein Bezirksratskollege Ossi Turtenwald fordern daher Finanzstadträtin Mag. Brauner auf, die einvernehmliche Lösung des bestehenden Vertrages mit APCOA zu veranlassen und den – sogar markierten – Parkplatz der Allgemeinheit wieder kostenlos zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.