Großfeldsiedlung: Feste im Türkisch-Alevitischen Kulturzentrum Schererstraße werden zur „Landplage“

Schießereien, Vandalismus und Polizeigroßeinsätze – WIFF fordert behördliches Vermietungsverbot der Räumlichkeiten.
Die Empörung der anrainenden Bevölkerung um das Türkisch-Alevitische Kulturzentrum in der Schererstraße (Großfeldsiedlung) über oft unerträglichen Lärm, ja sogar Schießerein (Großeinsatz der Polizeiu am 18. Dezember des Vorjahres) und nächtliche Autorennen junger Männer wird immer stärker. Nach der jüngsten nächtlichen Vandalenaktion, bei der zahlreiche im Umkreis geparkte Pkw beschädigt worden waren, gehen die Wogen besonders hoch. „Immer dann, wenn wir wegen des nächtlichen Lärms die Polizei rufen, folgen  umgehend solche ‚Racheaktionen‘, wobei die Täter aber von der erneut gerufenen Polizei nicht mehr erwischt werden, wie auch in der Nacht zum 15. Jänner“, berichtet ein Betroffener WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.– Erst am 18. Dezember des Vorjahres war es dort sogar zu wüsten Schießerein und einem Großeinsatz der Polizei samt Verhaftungen gekommen.

„WIFF fordert daher vom Magistrat jetzt die Verhängung eines Vermietungsverbotes für die Betreiber des türkisch-alevitischen Kulturzentrums. Ein kurzer Einblick in die ellenlange Liste der Polizeieinsätze müsste da schon genügen“, so der WIFF-Bezirkspolitiker und fügt hinzu: „Die Aleviten gelten ja als eine gemäßigte islamische Glaubensgemeinschaft und sollen auch in Ruhe und Ordnung ihr Zentrum betreiben. Die derzeit zur Hereinholung von Finanzmittel üblichen Vermietungen des Zentrums an private türkische oder balkanstämmige Hochzeits- Tauf- oder Geburtstagsgesellschaften mit deren regelmäßig üblen Begleiterscheinungen sind aber nicht mehr länger tragbar. Immerhin handelt es sich ja um ein sogenanntes ‚Islamisches Kulturzentrum‘ und kein ‚Eventzentrum‘ „.