Trotz behördlichem Verbot: Illegaler Moscheebetrieb in der Großfeldsiedlung.

Große Aufregung samt medialem Echo hatte kürzlich der Ankauf eines Bürogebäudes in der Richard Neutra-Gasse 8 / Großfeldsiedlung durch die iranische Botschaft ausgelöst, nachdem bekannt geworden war, dass dort von dem iran-/islamischen Verein „Zentrum der Islamische Kultur Imam Ali“ die Einrichtung einer Moschee geplant sei.

Umgehend meldete sich nach den Protesten aus der Bevölkerung auch die Politik zu Wort und ließ durch Baupolizeichef Cech ausrichten, religiöse Einrichtungen seien im dortigen Gewerbegebiet laut Bauordnung nicht erlaubt. Im Falle von Verdachtsmomenten werde man entsprechende Kontrollen vornehmen.

Hier zwei Bilder von 22. März 2019:

 

„Bisher ist es allerdings nur bei politischen und behördlichen Worthülsen geblieben, denn das Gebäude wird offensichtlich bereits als Moschee genutzt“, üben die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald Kritik und verweisen auf die regen Besucherströme anlässlich der islamischen Freitagsgebete (siehe auch Fotos vom 14. März).

Zugleich fordern die beiden WIFF-Bezirksräte das umgehende Einschreiten von Stadtpolitik und Behörde: „In Österreich sind alle Menschen in der glücklichen Lage, ihre Religion, egal welcher Glaubensrichtung auch immer, öffentlich kundtun bzw. ungehindert praktisch ausüben zu dürfen. Allerdings müsste es daher aber auch für alle Protagonisten diverser islamischer Glaubensrichtungen eindeutige Verpflichtung sein, in Österreich geltende Gesetze zu respektieren!“.


Fotos: Franz Hödl.