Großfeldsiedlung: Iranische „Moschee“ trotz behördlichem Verbot in Betrieb?

Obwohl die Nutzung des kürzlich von der iranischen Botschaft angekauften Areals samt ehemaligem Bürogebäude für einen Moscheebetrieb vom Wiener Magistrat ob der geltenden Flächenwidmung als Gewerbegebiet per Bescheid eindeutig untersagt ist, dürfte man sich seitens des neuen Eigentümers um diese Entscheidung nicht kümmern.

Heute, am 5. Juni gegen acht Uhr morgens, versammelten sich zahlreiche Musliminnen in der Richard Neutra-Gasse. Die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald, von verärgerten Großfeldsiedlern von dem Vorfall informiert, fordern daher nach einem Lokalaugenschein Bürgermeister Ludwig, selbst ein ehemaliger Floridsdorfer, dazu auf, hier umgehend ein Machtwort zu sprechen. „Wer in Österreich lebt und zumeist auch die vielen Wohltaten unserer Stadt und des Landes in Anspruch nimmt, hat sich auch an die österreichische Gesetzgebung zu halten. Dies gilt allen voran wohl auch für die Mitglieder der iranischen Botschaft!“, so die beiden Bezirkspolitiker.