Hat SPÖ-Grande Stadtrat Ludwig Kreide geschluckt? Auftritt als Festredner im „Haus der Heimat“ beim Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften

 

Was innerhalb der SPÖ und vor allem bei den Floridsdorfer Genossen als völlig unmöglich erschien bzw. auch heute noch erscheint, wird am 14. Dezember anlässlich der Veranstaltung „20 Jahre Haus der Heimat“ Wirklichkeit. Der Floridsdorfer SPÖ-Bezirksobmann und Wohnen-Stadtrat Ludwig wird bei der vom Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften ausgerichteten Jubiläumsveranstaltung die Festrede halten. Überraschend auch deshalb, weil sich sein Rathausgenosse StR. Mailath-Pokorny erst kürzlich gegen eine Platzbenennung mit dem Namen „Südmährerplatz“ in Floridsdorf, vorgeschlagen von der Sudetendeutschen Landsmannschaft, ausgesprochen und erst nach heftigen Protesten und entsprechender „Aufklärung“ klein beigegeben hatte.

WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek zu dieser wahrlichen Sensation: „Ich weiß zwar nicht, wie dieser Auftritt Ludwigs bei seinen zum Teil sogar linkslinken Genossen im Rathaus oder etwa auch in Floridsdorf aufgenommen wird, wo der Begriff ‚Heimat‘ erst seit dem jüngsten Präsidentschaftswahlkampf auch im linken Lager – wenn oft auch nur zähneknirschend – zur Kenntnis genommen wird, erlaube mir aber gerade deshalb, dem Stadtrat zu seiner Entscheidung zu gratulieren. Denn wohl nur Miesmacher können hinter dem Ludwig-Auftritt strategische Hintergedanken wittern. Jedenfalls wird Ludwig im Haus der Heimat endlich Gelegenheit haben, mit zahlreichen Besuchern auch des in seiner Partei verpönten und bekämpften Burschenschafterballs in der Hofburg ins Gespräch zu kommen“.
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