Heizkostenzuschuss: „Rotes“ St. Pölten zeigt dem „roten“ Wien, wie’s geht…

Während sich Bürgermeister Ludwig (SPÖ)&Co. seit Jahren um klare Linien beim Heizkostenzuschuss für bedürftige Wienerinnen und Wiener drücken und sich immer neue bürokratische Hürden einfallen lassen, zeigen Bürgermeister&SP-Parteigenosse Stadler und eine bunte Mehrheit des St. Pöltener Gemeinderats, wie man hilfsbedürftigen Einwohnern der NÖ-Landeshauptstadt unbürokratisch und rasch über den Winter hilft. Wer in St. Pölten als alleinstehende Person über monatlich weniger als 1.000,48 Euro brutto (Richtsatz) verfügt, erhält einen Heizkostenzuschuss in Höhe von Euro 210.– . Für Ehepaare und Lebensgemeinschaften beträgt der Richtsatz 1.578,36 brutto. Zur Beantragung sind lediglich ein Einkommensnachweis und die Bankverbindung erforderlich.

Zugleich hat der Gemeinderat in St. Pölten eine von der FPÖ-Fraktion eingebrachte Resolution mit den Stimmen von SPÖ, Grüne und Neos beschlossen, in der das Land Niederösterreich aufgefordert wird, seinen Heizkostenzuschuss für bedürftige Landesbürger von derzeit 150.– auf ebenfalls 210.– Euro zu erhöhen. Zusätzlich sprachen sich die genannten Fraktionen für einen sofortigen Preisstopp jener Energieversorger aus, die mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand sind.
 
„Hier könnte sich Bürgermeister Ludwig eine kräftige Beispielsscheibe bei seinem roten Amtskollegen aus St. Pölten abschneiden“, sind Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und Gerhard Doppler (beide WIFF) überzeugt: „Wer in der Lage war, wohl nicht zuletzt angesichts der 2020 bevorstehenden Wien-Wahl auf ‚Regiments-Unkosten’ Taxi- und Schnitzelgutscheine an alle Wiener verteilen zu lassen, der müsste doch die ‚Hürde Heizkostenzuschuss‘ ebenfalls so unbürokratisch und locker – oder besser gesagt: mit links – schaffen können!“…