Herrenlose Einkaufswagen werden zur Plage – WIFF fordert Merkur&Billa&Co. zu Gegenmaßnahmen auf.

Wer ein Einkaufswagerl etwa zum Transport seiner Einkäufe vom jeweiligen Markt zu sich nach Hause nutzt, macht sich des Diebstahls schuldig. Wenn diverse Handelsketten allerdings nicht darauf achten, dass ihrer Wagerln vor den Märkten ungesichert umherstehen und ohne Münzpfand genutzt werden können, erleichtern sie den Diebstahl und machen sich zumindest an der Umweltverschandelung mitschuldig.

Denn diese Einkaufswagerl stehen dann stets herrenlos überall in der Gegend umher. WIFF fordert die Handelsketten wie Merkur oder Billa daher eindringlich auf, Gegenmaßnahmen zu setzen. Etwa nach dem Muster eines ihrer Mitbewerbers, dessen Einkaufswagen beim versuchten Verlassen des jeweiligen Markt-Parkplatzes automatisch blockieren.
 
Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Es kann nicht angehen, dass speziell an REWE-Märkten (Merkur, Billa, Penny), beispielsweise in der Prager Straße oder der Julius Ficker-Straße (siehe Fotos) kein Augenmerk auf die Sicherung der Wagen gelegt wird und diese praktisch zur freien Entnahme herumstehen. Zwar sind Privatfirmen mit der Suche nach herrenlosen Einkaufswagerln beauftragt, aber das kostet Geld und wird logischerweise auf die Preise aufgeschlagen. Diese Kosten könnten weitaus sinnvoller einer Preisreduzierung lebensnotwendiger Waren zugeführt werden“.