Hiobsbotschaft für Stammersdorf: Raiffeisenbank sperrt zu – WIFF: „Gewinnmaximierung geht vor Moral…“

Lösungsvorschlag: Gemeinsamer BILLA/Raiffeisen-Bankomat in der neuen Stammersdorfer BILLA-Filiale

Jahrzehnte lang hat die Stammersdorfer Bevölkerung ihr Geld brav auf die dortige Raiffeisenkassa, später Raiffeisenbank, getragen und oft auch gehörig investiert. „Heute, da viele Leute in die Jahre gekommen sind, kümmert das die ‚Banker der Neuzeit‘ in ihren Glastürmen keinen Deut. Ihr Streben ist ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Und daher wird die Stammersdorfer Raiffeisenbank ab kommenden November ersatzlos Geschichte sein“, ärgert sich WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald und übt heftige Kritik an der „offenbar völlig abhanden gekommen Moral bei den diversen Geldinstituten“.

Nach derzeitigem Stand ist Raiffeisen nicht einmal bereit, ihren Kunden und der übrigen Bevölkerung einen Bankomat zur Verfügung zu stellen, der Mietvertrag für die Bankstelle in der Stammersdorfer Straße ist längst gekündigt. WIFF schlägt daher vor, Bezirksvorsteher Papai möge namens der Floridsdorfer Bezirksvertretung angesichts seiner bisher erfolglosen Gespräche mit der Stammersdorfer Raiffeisen- Geschäftsstellenleitung namens der Floridsdorfer Bezirksvertretung auch mit REWE/BILLA-Österreich in Kontakt treten und die Verantwortlichen zu bewegen versuchen, in der von BILLA neu übernommenen ehemaligen Stammersdorfer Zielpunkt-Filiale in der Jedlersdorfer Straße zumindest während der Öffnungszeiten – vielleicht sogar gemeinsam mit Raiffeisen? – einen Bankomat zu betreiben.