„Hitzespeicher“ Schenkendorfgasse – Anrainer fordern „Bäume rein – Hitze raus!“

Während in Wien seit Jahren sehr viel über die Bepflanzung und damit Abkühlung von Straßen und Gassen geredet und – zugegeben – hin und wieder auch tatsächlich etwas getan wird, fühlen sich viele Bewohner im sogenannten Hitze-Hotspot „Mengerviertel“ in Floridsdorf als regelrechte Stiefkinder.

Zwar erfolgen derzeit in diesem Bereich erste Bemühungen einer Begrünung, zumeist scheitert es aber an den Straßeneinbauten. Nunmehr wartet Anrainer Gerhard L. aus dem alljährlichen „Hitzepool“ Schenkendorfgasse mit einem interessanten Vorschlag auf, um den Hitzespeicher aus Asphalt und Beton etwas abzukühlen und damit die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern.
 
„Die Straßenseite mit den ungeraden Hausnummern liegt in den warmen Monaten fast den ganzen Tag in der Sonne. Beton und Asphalt strahlen die tagsüber gespeicherte Hitze dann bei Nacht aus, weshalb es für uns auch in dieser Zeit kaum Abkühlung gibt“, so Gerhard L. und schlägt als kostengünstige Lösung ohne Beeinträchtigung etwaiger Straßeneinbauten die Errichtung von erhöhten Baumtrögen (siehe Foto 3) vor.
 
„Durch Errichtung von Schrägparkzonen könnten so die Verluste von Parkplätzen ausgeglichen werden“, ist der rührige Anrainer überzeugt. – „Diesem Vorschlag ist Vieles abzugewinnen, wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass sich auch die zuständigen Magistratsabteilungen eingehend damit befassen. Denn die derzeit forcierten Fassadenbegrünungen können nicht der Weisheit letzter Schluß sein“, sichern die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald den Bewohnern der Schenkendorfgasse ihre Unterstützung zu.