Höchstgericht: Kinderlärm ist nicht verboten – WIFF meint dazu: „Ja! – Aber alles mit Maß und Ziel“

Höchstgericht: Kinderlärm ist nicht verboten. WIFF meint dazu: „Ja! – Aber alles mit Maß und Ziel“.
„Die jüngste Entscheidung des OGH, wonach Kinderlärm durchaus erlaubt ist, können auch wir unterschreiben. Sie darf aber kein Freibrief dafür sein, beispielsweise in Gemeindebauten oft bis in die späten Abend- und sogar Nachtstunden vor den Wohnblocks zu lärmen!“, sagen die WIFF – Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Ebenfalls nicht tolerierbar sei, wenn Kinder in den Wohnungen bis spät abends wild umhertollen, „dass bei uns herunten sogar die Luster wackeln“ (O-Ton einer verärgerten Gemeindemieterin).

Unverständlich ist in dieser Sache das Verhalten mancher Wiener Wohnen-Mitarbeiter. Sie verweisen bei Beschwerden auf den Gerichtsentscheid, manche Beschwerdeführer sahen sich zuletzt sogar mit der Antwort „Sind Sie kinderfeindlich?“ konfrontiert.
„Wiener Wohnen-„Oberchef“ STR Ludwig, seines Zeichens Wohnen-Stadtrat und Parteiobmann der SPÖ-Floridsdorf, täte gut daran, die Damen und Herren von Wiener Wohnen von ihren ‚hohen Rössern‘ herunter zu holen und ihnen endlich beizubringen, dass Wiener Wohnen einzig und allein ein Dienstleister ist für die Bürger ist“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek