Behindertenparkplatz für einen längst Verstorbenen… – Nach knapp einem Jahr hat der Magistrat endlich reagiert

„Jetzt hat der Magistrat die Kennzeichnung des Behindertenparkplatzes für meinen Vater noch immer nicht abmontiert!?“ fragte sich bis vor wenigen Tagen der Sohn des im vergangenen Herbst verstorbenen Karl Patik. Denn trotz seiner nach dem Tod seines Vaters erstatteten diesbezüglichen Meldung an den Magistrat standen die Verbotstafeln in der Schererstraße nächst dem Zugang zu S- und U-Bahn bis vor kurzem nach wie vor. Versehen mit dem Kennzeichen eines Autos, das nach dem Tod des Besitzers von der Familie längst behördlich abgemeldet worden war. WIFF–Bezirksrat Ossi Turtenwald richtetet daher diese Anregung an die zuständige MA 28: „Wenn schon ausreichend Personal vorhanden ist, um in den Siedlungsgebieten unseres Bezirkes die Gehsteige zu überprüfen, ob nicht da oder dort eine kleine Unebenheit vorhanden ist und danach an die jeweiligen Hausbesitzer entsprechende Sanierungsaufträge zu erteilen, müsste es angesichts dieses Beispiels doch möglich sein, in einer konzentrierten Aktion alle Behindertenparkplätze in Floridsdorf und in ganz Wien auf ihre Zweck- und Rechtmäßigkeit zu überprüfen“.

Mit Sicherheit – so Turtenwald – würde dabei eine große Zahl an längst überholten Behindertenzonen entdeckt und umgehend wieder in den allgemeinen nutzbaren Parkraum eingegliedert werden.

Beh.-Partik Kopie