„Ja“ zum Straßenstrich in Strebersdorf löst auch bei der Floridsdorfer Gastronomie helle Empörung aus

 „Ja“ zum Straßenstrich in Strebersdorf löst auch bei der Floridsdorfer Gastronomie helle Empörung aus: „Bei Hygiene wird vom Magistrat mit zweierlei Maß gemessen!“
 Das kürzlich von SPÖ, Grünen und – man höre und staune… – auch von der ÖVP mit Mehrheit im Floridsdorfer Bezirksparlament beschlossene „JA“ zur Straßenprostitution in Floridsdorf sorgt jetzt auch in der Gastroszene des Bezirkes für Empörung. Auslöser sind die wahrhaft skandalösen hygienischen Zustände im Bereich des Straßenstrichs in Strebersdorf.
„Während sich Wirte oder zum Beispiel auch Würstelstandbetreiber bei der Anmeldung eines Betriebes seitens des Magistrates mit oft sogar unfinanzierbaren Auflagen im Bereich der Hygiene konfrontiert sehen und das Marktamt etwa bei Küchenkontrollen mit dem Zahnbürstel angerückt kommt, lässt der gleiche Magistrat in Strebersdorf die Straßenprostitution ohne auch nur die geringsten hygienischen Voraussetzungen zu!“, ärgert sich der Floridsdorfer Gastronom Karl Gierlinger im Gespräch mit WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek.
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Tatsächlich herrschen im Bereich des Strebersdorfer Straßenstrichs unhaltbare Zustände. Den Prostituierten und deren Freiern stehen weder eine WC-Anlage oder auch nur ein Handwaschbecken zur Verfügung. Die „Überbleibsel“ des Straßenstrichs wie etwa gebrauchte Kondome, Tampons, Binden und menschliche Exkremente, finden sich an jedem Morgen fast in jeder Ecke oder hinter den Gebüschen des Marchfeldkanals.
Mittlerweile zeitigt die von WIFF – Wir für Floridsdorf initiierte und bis Ende Oktober laufende „Unterschriftenaktion gegen die Straßenprostitution in Floridsdorf“ bereits zählbare Erfolge. „Bisher sind im WIFF-Büro bereits mehr als 4.000 Unterstützungsunterschriften von Floridsdorferinnen und Floridsdorfern eingegangen und wie’s aussieht, könnten wir das Ergebnis unserer letztlich  von Erfolg gekrönten Aktion gegen die Schließung der Polizeiinspektion Strebersdorf  mit damals knapp mehr als 14.000 Unterschriften bis Ende Oktober noch übertreffen“, so WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.
„Wir rufen alle Floridsdorferinnen und Floridsdorfer, denen ihr Heimatbezirk am Herzen liegt, herzlich dazu auf, unsere „Unterschriftenaktion gegen die Straßenprostitution in Floridsdorf“ zu unterstützen.
Unterschriftenlisten können unter wiff21@A1.net oder telefonisch unter (01) 270 07 10 angefordert oder von www.wiff21.atheruntergeladen werden.

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Bild: Karl Gierlinger vor dem Familienbetrieb in Floridsdorf, Ecke Brünner Straße / Werndlgasse – Foto: Joschi Tuczai