Jedlersdorf: „Kampf“ um jeden Parkplatz – WIFF: „Fehlende Baustellenkoordination“

In der großen Gemeindebau-Anlage zwischen Siemensstraße und Justgasse ist „dank“ unkoordinierter Aufgrabungen und Baumschnitte „der Teufel los“. Von früh bis spät kreisen Autofahrer auf der Suche nach einem freien Parkplatz durch die Gassen und es kommt dabei oft zu regelrechten „Gefechten“. Und um das Fass vollends zum Überlaufen zu bringen, blockieren auch immer wieder Fahrzeuge der unweit angesiedelten „Wiener Wohnen“-Außenstelle die Parkflächen.

„Warum müssen ganze Straßenzüge auf einmal aufgegraben werden, wo doch ohnehin nur ‚ein paar Hanseln‘ bei der Arbeit zu sehen sind? Und warum muss man just zum Zeitpunkt der Aufgrabungen die Baumschnitte in unserer Siedlung tätigen?“, ärgern sich Betroffene anlässlich eines WIFF-Lokalaugenscheines. „Hier fehlt ganz offensichtlich eine sinnvolle Koordination der Einsatztermine durch die dort tätigen Magistratsabteilungen. Ebenso könnte man die Grabarbeiten in Teilstücken absolvieren und somit jeweils einen Teil des dringend benötigten Parkraums erhalten“, sind Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und Anrainer Gerhard Doppler (beide WIFF) überzeugt.
 
Hinterfragenswert sei ihrer Meinung nach auch die beim Baumschnitt geübte Praktik. „Wenn schon Äste ausgeschnitten werden, warum nicht bei allen Bäumen. Warum lässt man beispielsweise die großen Bäume in der Reisgasse im Bereich der Schule unangetastet?“ – Die Antwort auf diese Frage kam aus der Runde der Anrainer prompt: „Diese Bäume heben sich die Leute für nächstes Jahr auf. Das ist Arbeitsbeschaffung in ‚Rentenform‘, denn sonst könnten sie ja nicht jedes Jahr kommen“… WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek dazu: „Wir werden die zuständige MA 42 mit dieser Bürgeraussage konfrontieren!“. – Fotos: Franz Hödl.