Jedlesee: Schwarzafrikaner beschimpft Pensionistin als „Nazihure“ und bespuckt sie – Frau flüchtet in Apotheke.

Weil die 79jährige Pensionistin Irene B. durch einen Hund fast zu Sturz gekommen wäre und den Hundehalter, einen Schwarzafrikaner, aufgefordert hatte, das Tier fester an die Leine zu nehmen, rastete dieser nach den Schilderungen der Frau völlig aus.

„Erst hat er mich mit den Worten angeschrien: ‚Halt die Goschn, Du Nazihure‘ und dann hat er mich mehrmals auch direkt ins Gesicht angespuckt. Ich bin gleich in die Humanitas-Apotheke daneben geflüchtet und der Apotheker hat zum Glück Beweisfotos von mir gemacht“, schildert Irene B. WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ihr Erlebnis. Über Ratschlag des Apothekers hat die Frau mittlerweile bei ihrem Hausarzt aus Furcht vor einer möglichen ansteckenden Krankheit drei Bluttests absolviert. „Man weiß ja nie, aber zum Glück waren alle Tests negativ“.
 
Nach der von der Polizei aufgenommenen Anzeige liegt der Fall jetzt bei der Staatsanwaltschaft zur weiteren Entscheidung. – „Da der Schwarzafrikaner ausgeforscht werden konnte und in einem Gemeindebau im Nahbereich von Irene B. wohnt, fürchtet sich diese jetzt, allein auf die Straße zu gehen. Sie sucht sogar beim Einkaufen stets die Nähe anderer Menschen. Immerhin habe es laut Augenzeugen in den letzten Wochen bei dem mutmaßlichen Täter zwei nächtliche Polizeieinsätze gegeben. Daher wäre es zum Schutz und auch zur Beruhigung der Pensionistin durchaus zielführend, den Mann für alle Fälle vorerst mit einem Näherungsverbot zu belegen“, fordert Schimanek im Interesse der Betroffenen eine rasche Präventiventscheidung der Behörde.