Jedleseer Straße 79: Schildbürgerstreich von „Wiener Wohnen“ auf Kosten der Mieter…

Seit Jahren wird die Gemeindewohnhausanlage in der Jedleseer Straße 79 saniert und die Bewohner sind laut eigenen Aussagen durch das Leben auf einer Dauerbaustelle einiges gewöhnt.

 
„Als aber wenige Wochen nach dem Einbau neuer Fenster in den Stiegeneingängen diese Fenster wieder heraus gerissen und die Fensteröffnungen einfach zugemauert wurden, haben wir uns schon gefragt, ob die bei ‚Wiener Wohnen‘ noch bei Trost sind“, so empörte Hausbewohner bei einem Lokalaugenschein mit WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.
 
Diese Fenster dienten auch für den notwendigen Lichteinfall bei Nacht, da der erste Lichtschalter erst tief im Hauseingang angebracht ist. „Jetzt müssen sich die Bewohner bei Dunkelheit langsam bis zum Lichtknopf vortasten, auch das Sicherheitsgefühl mancher Leute wird hierdurch deutlich beeinträchtigt“, ist Turtenwald überzeugt und vermutet, dass die Fenster einer fixen Mauer zum Anbringen neuer Briefkästen und Paketboxen weichen mussten.
 
„Warum man aber wenige Wochen zuvor überhaupt neue Fenster eingebaut hat, wissen wohl nur die ‚Schildbürger‘ von ‚Wiener Wohnen'“.
 
Der WIFF-Bezirkspolitiker abschließend: „Diese Fehlleistung darf keinesfalls auf Kosten der Mieter, das heißt über das Konto des von den Bewohnern finanzierten Erhaltungsbeitrags, abgerechnet werden. Hier müssten eigentlich die hierfür Verantwortlichen persönlich zur Kasse gebeten werden!“ –
Fotos: Joschi Tuczai