Jüngste Katastrophen als Beweis: Elektro-Mobilität kein Allheilmittel.

„Spätestens seit den jüngsten Bildern von den katastrophalen Naturereignissen mit zahlreichen Toten und Verletzten sowie Milliardenschäden in weiten Teilen Europas muss wohl auch den eingefleischtesten Verfechtern der Elektro-Mobilität klar sein, dass ein Verzicht auf Diesel oder Benzin als Treibstoff noch sehr lange auf sich warten lassen wird“, ist WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek – mit einem Blick über den „Tellerrand Floridsdorfs“ hinaus – überzeugt.

Tatsächlich wären beispielsweise groß angelegte Rettungsaktionen mit schwerem Gerät ohne die herkömmlichen Treibstoffe praktisch unmöglich. Unverständlich sei laut Schimanek auch, warum die Autoindustrie massiv in die Entwicklung von E-Autos investiere, statt massiv auf völlig rückstandsfreie Wasserstoffmotoren zu setzen, die beispielsweise sogar im Schwer-Lkw-Verkehr in der Schweiz und auch im italienischen und deutschen Linienbusverkehr – ganz zu schweigen vom asiatischen Raum – längst auf der Überholspur unterwegs sind. „Hier ist es Aufgabe auch der EU, den Weg in Richtung erneuerbarer Energie (Stromgewinnung aus Wasserkraft und Wind) massiv zu forcieren und damit auch die Ära des allein durch die Batterienentsorgung stark umweltbelastenden Elektro-Autos durch Wasserstoff-Mobilität zu ersetzen“, so Schimanek.