Justgasse: „Kleinkrieg“ zwischen „Wiener Wohnen“ und Gemeindemietern – WIFF-Appell an Vizebürgermeisterin Gaal (SPÖ): „Machen Sie ‚Wiener Wohnen‘ Dampf unter dem H….!“

Weil „Wiener Wohnen“ den Mietern – und hier speziell den gehbehinderten und älteren Personen – in der Gemeindebauanlage Justgasse 29 beim Erreichen ihrer gemieteten Parkplätze einen Umweg von bis zu 150 Meter zumutet, haben Betroffene vor zwei Jahren zur Selbsthilfe gegriffen und in Eigenregie einen schmalen Durchgang durch die bestehende Hecke geschaffen.

Die Folge: „Wiener Wohnen“ schloß die Lücke wieder. „So lange der zweite Schranken auf unserem Ende des Parkplatzes offen war, gab es ja kein Problem. Aber dann wurde dieser Zugang über Nacht gesperrt und wir mussten bis zu 150 Meter weit bis zum einzigen geöffneten Zugang zum Parkplatz und dann wieder retour bis zu unseren Autos gehen. Das Ganze beim Nachhausekommen dann wieder umgekehrt- Und das oft mit Rollstuhl oder Rollator und speziell im Winter geradezu gefährlich – weil auf dem Parkplatz keine Schneeräumung etc. erfolgt“, so die betroffenen Mieter.
 
Das „Spiel Zugang auf – Zugang zu“ zwischen Mietern und „Wiener Wohnen“ wiederholte sich in den letzten beiden Jahren bereits mehrmals, zuletzt wurde der schmaler Zugang am 25. März 2021 erneut „massiv“ geschlossen.
 
„Statt die Interessen und Bedürfnisse der Mieter wahrzunehmen, erschwert man den Leuten das Leben vorsätzlich. Diese Herrschaften bei ‚Wiener Wohnen‘ sind offenbar höchst überfordert, vielleicht lässt sich für die Verantwortlichen irgendwo in einer Magistratsabteilung ein Platzerl finden – etwa im Außendienst bei der MA 48“ üben die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald sarkastische Kritik und appellieren an die zuständige Vizebürgermeisterin StR. Gaal (SPÖ), bei „Wiener Wohnen“ auf die Einhaltung der jüngst gegenüber der Tageszeitung „Heute“ gegebenen Zusage zu drängen, „eine bestmögliche Lösung für die Mieter zu finden“.