„Kein Brot, aber Olympia“ für die Wiener Bevölkerung Rathauskoalition praßt – Bevölkerung friert

Es waren nicht alles Anhänger von FPÖ-Chef H. C. Strache, die ihren Stimmzettel für die von Häupl&Co. erfundene Wiener Volksbefragung in die Papierkörbe wandern ließen. Denn die fast ausschließlich tendenziöse Fragestellung hat da – so scheinst – für rund zwei Drittel der Stimmberechtigten gar keine andere Wahl gelassen.

Auch die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald haben ihre Stimmzettel „entsorgt“:
„Es grenzt tatsächlich an Größenwahn und Realitätsverweigerung, wenn sich Häupl&Co.  und deren grüne Beiwagerln auch angesichts des täglich wachsenden Schuldenstandes der Bundeshauptstadt eine Austragung von Olympischen Spielen in Wien wünschen, während beispielsweise Tausende Arme in der Stadt während der kalten Jahreszeit in ihren Wohnungen frieren müssen. Der Hinweis der Befürworter, dass zusätzliche Gäste viel Geld nach Wien bringen würden, erscheint schon angesichts des Londoner Beispiels anlässlich der jüngsten Olympischen Spiele nicht realistisch.

Dort war das Defizit nämlich ein gewaltiges. Und schon allein die Bewerbung würde Hunderte Millionen Euro kosten, die bei einer – zu erwartenden – Ablehnung durch das Internationale Olympische Komitee ‚verlorenes Geld‘ wären.  Einer derartigen Großmannssucht auf dem Rücken der ausgepressten Wiener Steuerzahler muß Einhalt geboten werden. Am besten gleich bei den nächsten Wahlen!“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.