Keine Teilung bzw. Zusammenlegung des Bezirkes, aber: WIFF schlägt gemeinsames Amtshaus für Floridsdorf und Donaustadt vor

„WIFF lehnt jedweden Plan für eine Teilung Floridsdorfs oder die Zusammenlegung mit der Donaustadt ab“, stellt WIFF-Landesparteiobmann und Bezirksrat Hans Jörg Schimanek zu den jüngsten Vorschlägen und Diskussionen zu einer effizienteren Führung und Verwaltung von Wiener Bezirken fest.

Statt dessen wartet WIFF mit der Anregung auf, an der Bezirksgrenze die Neuerrichtung eines gemeinsamen Magistrats-Amtshauses mit U-Bahn-, Straßenbahn- und Busanbindung für die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt in die Überlegungen einzubeziehen. Die Bezirksparlamente selbst könnten in ihren bisherigen Häusern verbleiben, in einem Teil der frei werdenden Räumlichkeiten könnten Magistratsaußenstellen ohne Bürgerverkehr untergebracht werden.

„Das Floridsdorfer Amtshaus platzt aus allen Nähten und das Innenleben des altehrwürdigen Gebäudes gleicht eher dem desolaten Behördensitz einer rumänischen oder bulgarischen Provinzstadt. Für die Bevölkerung wird es immer mehr zu einer Zumutung, in diesem Haus Behördenwege erledigen zu müssen. Volle Gänge mit oft Stunden lang wartenden Bürgern sind an der Tagesordnung und auch die Arbeitsplätze und Bedingungen für die Mitarbeiter des Magistrates selbst sind großteils inakzeptabel“, begründet Schimanek den WIFF-Vorschlag und verweist auch darauf, dass den im Floridsdorfer Bezirksparlament vertretenen Parteien nicht einmal eigene Arbeitsräume zur Verfügung stünden. Lediglich die beiden Stellvertreter des Bezirksvorstehers hätten ein eigenes Arbeitszimmer. „Weniger Bezirksräte, dafür aber ausreichende Arbeitsbedingungen würden die Arbeit der Mandatare für die beiden Bezirke und ihre Bevölkerung mit Sicherheit effizienter werden lassen“, ist der Bezirkspolitiker überzeugt und kann sich auch eine Verringerung der Bezirksmandatare um ein Drittel – von derzeit 60 auf 40 – durchaus vorstellen.

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AMTSHAUS FLORIDSDORF – AM SPITZ: AUSSEN HUI – INNEN PFUI…