Klimawandel – aus der „Diesel-Perspektive“ betrachtet…

Dass die Menschheit – und hier vor allem die hohe Politik weltweit – aufgerufen ist, „in Sachen Klimawandel“ zielführende Maßnahmen zu setzen, ist unbestritten.

Ob aber die derzeit gesetzten Prioritäten und speziell die Verteufelung von Diesel-Autos tatsächlich zielführend sind, darf bezweifelt werden. Hier dürfte wohl ein gewisser Herr Trump zum Schutz der US-Autoindustrie und deren überproportional Benzin fressenden Blechkarossen eine nicht unwesentliche Rolle spielen.
 
Leider stimmt Europa in einem gewissen Drang zur Selbstvernichtung katzbuckelnd in das amerikanische Geheul ein. Warum „vergessen“ unsere Klimaschutz-Experten auf die im Vergleich zum Diesel-Auto überproportional starke Beeinträchtigung der Erderwärmung durch den Flugverkehr?
 
Warum kostet etwa der Flugzeugtreibstoff Kerosin – in Liter berechnet – nach wie vor nur einen Bruchteil jenes Betrages,  den Autofahrer für einen Liter Diesel oder Benzin zahlen?
 
Müssen immer mehr Billigflieger praktisch treibstoffsteuerfrei durch ihren exorbitanten Ausstoß unsere Atmosphäre versauen?
 
Oder ist es unbedingt erforderlich, immer mehr Passagiere in riesigen Kreuzfahrtschiffen zum Vergnügen durch die Weltmeere zu schaukeln? 
 
Warum verschweigen die Umweltgurus, dass beispielsweise alleine das Anstarten der Motoren eines einzigen Kreuzfahrtschiffes soviel Giftstoffe freisetzt, wie der gesamte Straßenverkehr der Großstadt Hamburg an einem Tag verursacht?
 
Und warum verschweigt man den Konsumenten geflissentlich, dass ein Umstieg auf Elektromobilität im großen Stil völlig unrealistisch ist?
 
Aber, so meint der Autor dieser Zeilen: „Irgend wann werden die Tresore geöffnet und die längst darin schlummernden Lösungen in Sachen ‚Neue Mobilität‘ ans Tageslicht befördert werden“…
 
Hans Jörg Schimanek (wohl wissend, dass er sich mit diesen Zeilen bei Kreuzfahrt-Fans und Billig-Flieger-Urlaubern keine Freunde macht).