Kommen Sex-Boxen? WIFF-Proteste gegen Straßenprostitution in Floridsdorf setzten Wiener Stadtpolitik in Bewegung

WIFF-Proteste gegen Straßenprostitution in Floridsdorf setzten Wiener Stadtpolitik in Bewegung: Stadträtin Frauenberger (SP) will statt Straßenstrich jetzt Sex-Boxen a là Zürich prüfen. WIFF-Wir für Floridsdorf sagt JA zu diesem Projekt, „aber nicht auf Kosten der Steuerzahler!“
 „Wir freuen uns, dass unsere von zahlreichen Bezirksbewohnern mit Unterschrift unterstützten Bemühungen gegen den Straßenstrich in Floridsdorf jetzt auch die Wiener Stadtpolitik in Bewegung gebracht haben“, freuen sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald über die Ankündigung von Stadträtin Frauenberger (SP), zwecks Vermeidung der Straßenprostitution die Errichtung von sogenannten „Sex-Boxen“ nach dem Muster von Zürich zu prüfen. „Wir wehren uns allerdings dagegen, dass die Kosten für solche Einrichtungen die Steuerzahler tragen sollen. Frauenberger sollte vielmehr einschlägige Unternehmer aus der Sexbranche für die Verwirklichung solcher ‚Sex-Boxen‘ gewinnen. Eine Finanzierung von Freiern und Prostituierten aus dem Steuertopf kommt für uns absolut nicht in Frage. Fehlte nur noch der Sex auf Krankenschein“…, so die beiden WIFF-Politiker.
Die Unterschriftenaktion von WIFF gegen den Straßenstrich in Floridsdorf läuft noch bis Ende Oktober, Listen können von der WIFF-Homepage www.wiff21.at heruntergeladen werden. „Unser Ziel ist und bleibt es, dass das derzeit von Dirnen und Zuhältern bevölkerte Strebersdorfer Industrie- und Gewerbegebiet auf Grund der immer zahlreicher werdenden Proteste aus der Bevölkerung von der Polizei zum Sperrgebiet erklärt wird und der Wiener Gemeinderat umgehend die Straßenprostitution mittels Novellierung des Wiener Prostitutionsgesetzes verbietet. Hier wissen wir eine überwiegende Mehrheit der Floridsdorfer Bevölkerung an unserer Seite“, so WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek abschließend.
Verrichtungsboxen
Verrichtungsboxen in Bonn. Bild. Wikipedia

ACHTUNG:
Da seitens der Wiener Polizei darauf verwiesen wird, für ein Sperrgebiet in Strebersdorf gebe es zu wenig Beschwerden, hier die Mail-Adresse der Polizeiinspektion Floridsdorf zum allfälligen Gebrauch:

lpk-w-pi-21-hermann-bahr-str@polizei.gv.at

Die Resolution finden Sie auf http://www.wiff21.at/

Die Unterschriftenliste kann auf der WIFF-Homepage –http://www.wiff21.at/ – heruntergeladen oder im WIFF-Büro (Weisselgasse 8, 1210 Wien) abgeholt werden.