Kreisverkehr Angererstraße/Leopoldauer Straße und Umbau des Paul Hock-Parks „in Zeiten wie diesen“ reiner Größenwahn

WIFF an die rot&grünen „Steuergeldvernichter“ in Floridsdorf: Kreisverkehr Angererstraße/Leopoldauer Straße und Umbau des
Paul Hock-Parks „in Zeiten wie diesen“ reiner Größenwahn!

Während die Schulden der Stadt Wien geradezu explodieren, reden die Vertreter von SPÖ und Grünen in der Floridsdorfer Bezirksvertretung auch weiterhin der Verschwendung von Steuergeld das Wort. So soll im kommenden Jahr an der Kreuzung Angerer Straße, Leopoldauer Straße, Patrizigasse und Freytaggasse um satte 1,6 Millionen Euro ein Kreisverkehr errichtet werden. Dies trotz der Tatsache, dass der Ampelverkehr an dieser Kreuzung bis dato zu keinen Problemen geführt hat. „Es kommt dort zu keinerlei Stau, fast immer können die wartenden Kraftfahrer die Kreuzung im Zuge einer einzigen Grünphase passieren“, sagt auch ein Polizeibeamter zu den beiden WIFF-Bezirksräten Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.

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BILD: Kreuzung Angerer Straße/Leopoldauer Straße

Bezirksvorsteher Papai&Co. sowie die grünen Bezirksvertreter hingegen verteidigen ihre Pro-Haltung damit, „dass die Stadt Wien ohnehin 40% der Errichtungskosten übernimmt und nur der Rest über das Bezirksbudget finanziert werden muss“. – „So rechnen nicht einmal die oft strapazierten Milchmädchen. Steuergeld ist nun einmal Steuergeld – und dieses kommt eben immer aus dem gemeinsamen Stadtsäckel, in dem allerdings statt der Geld- die Schuldscheine mehr und mehr überhand nehmen“, charakterisiert Schimanek die Haltung von Rot/Grün im Bezirk.

„Auch mit dem neuerlichen Umbau des Paul Hock-Parks wollen sich Rot/Grün ein Denkmal setzen. Und dies trotz der Tatsache, dass der Park an der Brünner Straße erst vor einigen Jahren saniert worden ist“, so die beiden WIFF-Bezirksräte. Rund 550.000.– Euro aus dem Floridsdorfer Bezirksbudget sollen in das Projekt fließen, allein 50.000.– Euro davon in die Planung…

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BILDER: Paul Hock-Park

Als „geradezu unfassbar“ bezeichnen die beiden WIFF-Bezirksräte die rot/grüne und damit mehrheitliche Ablehnung zweier diesbezüglicher Anträge, in denen WIFF – Wir für Floridsdorf eine neuerliche Überprüfung der Kostenrechnungen für die Projekte Kreisverkehr und Paul Hock-Park durch unabhängige Zivilingenieurbüros gefordert hatte. „Hier wird drübergefahren, koste es, was es wolle!“, sagen Schimanek und Turtenwald. Sie verweisen darauf, dass in Floridsdorf zahlreiche Straßen- und Gassen in katastrophalem Zustand seien, deren Sanierung weitaus sinnvoller wäre als etwa der Bau eines Kreisverkehrs an einer durchaus funktionierenden Ampelkreuzung.

„Man denke da nur etwa an die Hagenbrunner Straße zwischen Senderstraße und Stadtgrenze. Dort gelangen die Autofahrer von der Floridsdorfer Rumpelpiste ab der Grenze geradezu auf einen NÖ-Fahrbahn-Teppich. Und neben der Sanierung der Straße auf Wiener Stadtgebiet
wäre auch die Errichtung eines Begleitweges für die immer größer werdende Zahl der Wanderer und Spaziergänger sicherlich sinnvoller, als an teuren Prestigeprojekten festzuhalten“, so Schimanek, der auch gleich auf den katastrophalen Zustand der Friedrich Manhart-Straße in Stammersdorf oder auch auf die dringend erforderlichen Investitionen in das Straßennetz der Nordrandsiedlung verweist.

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BILD: Hagenbrunner Strraße

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BILD: Friedrich Manhart-Straße

Fotos: Joschi Tuczai: