Kreisverkehr Kreuzung Angerer Straße / Leopoldauer Straße: „Mit neuen Mehrheiten in der Bezirksvertretung kann dieses rot&grüne Unsinnsprojekt verhindert und Steuergeld gespart werden!“

Kreisverkehr an der Kreuzung Angerer Straße / Leopoldauer Straße geplant: WIFF hofft auf rasche Neuwahlen: „Mit neuen Mehrheiten in der Bezirksvertretung kann dieses rot&grüne Unsinnsprojekt verhindert und Steuergeld gespart werden!“

Seit WIFF – Wir für Floridsdorf das Vorhaben der Bezirks-SPÖ und der Grünen, im heurigen Jahr an der Kreuzung Angerer Straße, Leopoldauer Straße, Patrizigasse und Freytaggasse statt der Ampelregelung um sage und schreibe 1,6 Mio Euro einen Kreisverkehr errichten zu lassen, den Floridsdorferinnen und Floridsdorfern nahe gebracht hat, reißen die Proteste nicht ab. „Bisher haben wir zu diesem Unsinnsvorhaben ausschließlich negative Kommentare erhalten“, so WIFF-Parteiobmann-StV. Johann Kirchner. Viele Leute seien der Meinung, dass sich SPÖ und Grüne mit diesem Kreisverkehr ein „Denkmal“ setzen wollen.

Besonders peinlich ist die Begründung der Grünen für das Projekt. Sie sehen darin den optischen Beweis für ein modernes Floridsdorf.
Leider kein rot&grüner Faschingsscherz ist auch der Hinweis auf die Gäste des Hotels in der Freytaggasse, „denen das Bauwerk bei ihrem Spaziergang zu und von Veranstaltungen im Colloseum XXI in der Kohlgasse ein positives Bild unseres Bezirkes vermitteln werde“…

„Die Zahl der Hotelgäste, die Veranstaltungen im Kollosseum XXI besuchen, kann man Monat für Monat an einer Hand abzählen. Wir wollen daher auf solch unsinnige Aussagen gar nicht näher eingehen. Tatsache ist, dass Kreisverkehre dort, wo sie wirklich erforderlich sind, durchaus Sinn machen. Ein Kreisverkehr an der angeführten Kreuzung ist aber keinesfalls erforderlich, da die derzeitigen Ampel-Grünphasen für die Fußgänger höchstmögliche Sicherheit bedeuten. Und die bei Rotlicht wartenden Kraftfahrer selbst können die Kreuzung bei Grün fast immer während einer Ampelphase passieren. An dieser Stelle einen Kreisverkehr zu errichten, wäre daher blanker Unsinn und überdies eine gewaltige Steuergeldverschwendung“, sagen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.

Da die 1,6 Mio Euro bereits im – von WIFF abgelehnten – Bezirksvoranschlag 2015 ausgewiesen sind, droht die Gefahr, dass dieses rot&grüne Vorhaben ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen wird. „Daher können Neuwahlen gar nicht früh genug kommen. Denn nur mit neuen Mehrheiten im Bezirksparlament kann diesem Unsinn auf dem Rücken der Bürger doch noch Einhalt geboten werden“, so Schimanek und Turtenwald. Beide Bezirkspolitiker erinnern auch an dringend notwendige Straßensanierungen etwa in Stammersdorf oder in der Nordrandsiedlung, „bei denen die 1,6 Mio Euro weitaus sinnvoller investiert werden könnten
als beim rot&grünen Prestigeprojekt Kreisverkehr“. –

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Fotos: Joschi Tuczai

Bildtext: Die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald: „Nur rasche Neuwahlen und ein Denkzettel für Rot&Grün können das Unsinnsbauwerk zu Lasten der Steuerzahler verhindern“