„Krieg“ um Mindestsicherung hat einen Hauptgrund: Wiener SPÖ braucht neuer Wähler…

Die lautstarke Weigerung der Wiener SPÖ und ihres wie gewohnt selbstherrlichen Sozialstadtrates Hacker, die Vorgaben der Bundesregierung betreffend Senkung der Mindestsicherung zu vollziehen, ist bei eingehender Betrachtung wohl zum Großteil dem „Selbsterhaltungstrieb“ der Wiener Sozialdemokraten geschuldet.

Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek liegt der Sachverhalt jedenfalls glasklar auf der Hand: „Der Wiener SPÖ sterben nicht nur ihre alten Mitglieder, sondern auch viele betage Uralt-Wählerinnen und Wähler weg. Der ständig schrumpfende Nachwuchs aus der Wiener Jugend reicht da für künftige Mehrheiten bei Wahlen nicht mehr aus. Was liegt also näher, als mit im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich höheren Mindestsicherungszahlungen und sogar Gemeindewohnungen u. a. auch zehntausende zusätzliche Ausländer in die Bundeshauptstadt zu locken. Viele von Ihnen erhalten danach in wenigen Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft und der zumeist vielköpfige Nachwuchs wird dann zum Teil ebenfalls schon wahlberechtigt sein. Mit diesem Potential im Rücken hofft man seitens der SPÖ auf weitere künftige Mehrheiten in der Stadt“.
Zum Beweis führt Schimanek die aktuellen Zahlen vom Dezember 2018 an: „Von den insgesamt 130.746 Mindestsicherungsbeziehern in Wien sind nicht weniger als 40.432 Asylanten, die ihre Zukunft wohl größtenteils in Österreich sehen. Die Zahl der anderen Ausländer bzw. der Bezieher mit Migrationshintergrund wird in der Statistik 2018 leider nicht ausgeworfen. – All diese Fakten erinnern mich an den Ausspruch einer alten Großmutter einer serbischen Großfamilie, die mir vor einigen Jahren auf dem Jedlesser Kirtag sagte: ‚Österreich gutes Land – gibt Geld ohne Arbeit'“…