Kriegsflüchtlingen muss geholfen werden: Aber in ALLEN EU-Ländern!

Während sich die „wichtigsten“ Politspitzen des Erdballs anlässlich ihrer jüngsten Sitzung um sage und schreibe 250 Millionen Euro von fast zwanzigtausend Polizisten und Leibwächtern bewachen lassen, hiefür sogar die unsägliche Schengen-Vereinbarung (offene Grenzen) außer Kraft gesetzt wurde und die Grenzen hermetisch abgeriegelt worden sind, stehen bei uns in Österreich die Grenzübergänge mit Ausnahme weniger polizeilicher Schwerpunkaktionen sperrangelweit offen.

„Was da täglich alles zu uns kommt, kann man erst ermessen, wenn man die Aufgriffe der deutschen Polizei an den Grenzen während der letzten Tage betrachtet. Tausend Straftäter, nach denen international gefahndet wurde, und 2.300 Illegale gingen in das dicht geknüpfte Netz“, sagt WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek. „Kein Wunder daher, wenn infolge unserer ‚offenen Türen‘ in ganz Österreich, aber vornehmlich in Wien, Einbrüche, Überfälle, Diebstähle oder Gewaltdelikte fast im Halbstundentakt passieren“.

Statt aber unter Hinweis auf die auch in Österreich herrschende Ausnahmesituation wieder Grenzkontrollen einzuführen, um Kriminaltouristen und Wirtschaftsflüchtlinge speziell aus den Oststaaten die Einreise weniger schmackhaft zu machen, verschanzen sich unsere Politiker hinter den angesichts der gegenwärtigen dramatischen Flüchtlingssituation inakzeptablen Schengenbestimmungen. „Wenn man zum Schutz der ‚Großkopferten‘ dieser Welt das Schengen-Abkommen einfach außer Kraft setzen kann, ist es doch das gute Recht der Bevölkerung, von seitens der Politik verstärkten Schutz zu verlangen und auch zu erhalten. Was für die Großen recht ist, muss für uns Bürger doch ebenfalls Gültigkeit haben“, so Schimanek.

Kriegsflüchtlingen muss geholfen werden
Aber in ALLEN EU-Ländern!

Viele Länder Europas haben nach dem zweiten Weltkrieg -zigtausende österreichische Kinder zur Erholung aufgenommen. Und auch Österreich hat in der Folge während und nach der Ungarn- oder Tschechenkrise bzw. des Jugoslawienkrieges zehntausenden Schutzsuchenden Aufenthalt und Hilfe gewährt. „Und es ist auch unsere Menschenpflicht, Kriegsflüchtlingen etwa aus Syrien zumindest auf Zeit bei uns aufzunehmen. Wogegen sich die Bevölkerung aber vehement wehrt, sind die vielen Scheinasylanten aus aller Herren Länder, in denen kein Krieg herrscht. Diese sogenannten Asylwerber nehmen jene Unterkünfte und Unterstützungsgelder in Anspruch, die Österreich jetzt für die syrischen Flüchtlinge dringend benötigt.

Krone-Grenzen

Jenen zum Glück ganz wenigen Demonstranten aber, die kürzlich in Wien-Erdberg mit FPÖ-Transparenten gegen das Aufnahmezentrum demonstriert haben, sei gesagt: Demos gegen das Erdberger Aufnamezentrum oder auch gegen den Überbelag in Traiskirchen sind durchaus legitim. Aber spätestens bei Ansichtigwerden der vielen syrischen Flüchtlingskinder und deren Eltern hättet ihr eure Transparente einrollen sollen. Ihr habt – sofern ihr tatsächlich aus der FPÖ kommt – eurem Chef HC Strache und der Partei selbst einen wahren Bärendienst erwiesen. Eine ‚bessere‘ Anti-Strache-Aktion hätten sich nicht einmal die linkslinken Jusos in ihrem ‚ewigen Kampf‘ gegen Rechts ausdenken können“, so Hans Jörg Schimanek abschließend.