„Künftig kein soziales Wohnbauprojekt mehr ohne klimatisierte Wohnungen“

Angesichts ständig steigender Temperaturen: WIFF fordert Änderung der Wohnbauförderungsrichtlinien bei Bund und Land – „Künftig kein soziales Wohnbauprojekt mehr ohne klimatisierte Wohnungen“.

„Wir sind zwar nur eine kleine Partei, aber zahlreiche Hilferufe aus den Wohnhausanlagen des Bezirks und ein Besuch im Floridsdorfer Krankenhaus haben uns dazu bewogen, auch zu einem bundespoltischen Thema Stellung zu beziehen, wenn es um die Interessen der Bevölkerung geht“, sagt WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek und präsentiert den WIFF-Vorschlag zur Änderung der Wohnbauförderungsrichtlinien bei Bund und Ländern:

Künftig soll es keinen von Bund und Land geförderten sozialen Wohnbau mehr ohne Klimatisierung der einzelnen Wohnungen geben. Die Mehrkosten für zentrale Klimaanlagen, die auch eine Regulierung durch die Bewohner möglich machen sollen, sind – umwegrentabel gesehen – im Vergleich zu den Folgekosten bei und nach Hitzewellen vor allem im medizinischen Bereich deutlich geringer. Und nicht zuletzt wird mit klimatisierten Wohnungen die Lebensqualität aller Bewohner deutlich verbessert.

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Bildtext: So ansprechend die Neubauten – hier in der Floridsdorfer Gerasdorfer Straße – auch aussehen, im Inneren sorgt die Sonneneinstrahlung trotz Markisen etc. für schier unerträgliche Temperaturen.– Foto: Joschi Tuczai