„Kunst“ in Floridsdorf…

„Hoffentlich hört dieser Unsinn nach der Wahl umgehend auf!“ – Mit diesen Worten verließ kürzlich ein Bewohner aus der angrenzenden Siedlung den „Kunst-Schauplatz“ Thayagasse nächst den neuen Wohnbauten auf den ehemaligen Gaswerkgründen.

Nicht ohne sich zuvor gegenüber dem mit Franz Hödl vor Ort auf Fototour befindlichen WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek seinen – wie er sagte –“Frust von der Seele“ geredet zu haben. Denn die Frage, welche Bewandtnis es mit dem in der Thayagasse in einer Grünfläche abgestellten und wohl auch einer eingehenden technischen Überprüfung bedürfenden Gelenksbus ohne Kennzeichen haben könnte, bleibt auch nach Lektüre des Hinweiszettels (siehe Foto) offen.
 
Tatsächlich wird Floridsdorf in jüngster Zeit mit einer Unzahl von so genanten „Kunst-Projekten“ überschwemmt. So etwa von einem „aufblasbaren Museum“ vor dem Amtshaus Am Spitz, wo man u. a. die Unterschiede bei Frauenrechten oder beim Arbeitsrecht vor 100 Jahren und heute verinnerlichen kann. Nicht zu vergessen das gleich daneben befindliche parkplatzvernichtende Holzensemble.
 
„All diese Projekte werden dank hoher und höchster finanzieller Zuwendungen durch Stadt Wien und Bezirk von sogenannten alternativen Künstlergruppen verwirklicht, die ausschließlich am Tropf der Wiener Steuerzahler hängen“, so die beiden WIFF-Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl, Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Sie stellen abschließend die Frage in den Raum: „Wie lange werden sich Frau Wienerin und Herr Wiener noch weiter frotzeln lassen?“…