Kurz vor der Wiener Wahl: Rot und Schwarz haben plötzlich die Bürger entdeckt

Kurz vor der Wiener Wahl: Rot und Schwarz haben plötzlich die Bürger entdeckt. Und die Grünen machen – oh‘ Wunder – wieder „in Grün“!
diezweiEs ist eigentlich belustigend, wie sich die „hohe“ Wiener Stadtpolitik wenige Monate vor der Wahl plötzlich wieder der Stadtbevölkerung entsinnt. Und auch die Floridsdorfer Politvertreter von SPÖ und ÖVP haben ihre Herzen – ebenso plötzlich – für die Bezirksbewohner entdeckt. „Keine Aufgabe zu groß. Kein Anliegen zu klein.“ posaunt Bezirksvorsteher Papai hinaus.

Die Bezirks-ÖVP wiederum sucht seit kurzem via „Rechtsberatung bei der VP-Floridsdorf“ den Kontakt zur Bevölkerung.

Und die Grünen freuen sich in Anlehnung an den langjährigen Wahlspruch von WIFF – Wir für Floridsdorf („Floridsdorf muss ein Grünbezirk bleiben!“) ebenso wie wir über ein Landschaftsschutzgebiet im Ausmaß von 14 Quadratkilometer.

„Selbstverständlich freuen wir von WIFF uns über die emsigen Aktivitäten anderer Parteien in der Hoffnung, dass nach der Wahl zumindest das eine oder andere Versprechen wahr gemacht wird. Aber mit solchen Aktionen sozusagen ‚kurz vor Torschluss‘ kann man die Wählerinnen und Wähler diesmal nicht mehr überzeugen und für dumm verkaufen“, sagen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald (im Bild). „Wir sind seit der Wahl 2010 ohne Unterlass unterwegs und kümmern uns um die vielen großteils berechtigten Anliegen der Bürger. Erst kurz vor Wahlen auf den Plan zu treten, erschiene uns da eher peinlich“.