Kurz vor Schulbeginn: WIFF fordert verstärkten Polizeieinsatz gegen Drogendealer zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

 

Mit 32.907 angezeigten Drogendelikten hat das Jahr 2105 laut kürzlich veröffentlichtem Drogenbericht 2015 des Innenministeriums einen neuen „Höhepunkt“ gebracht. Und so wie die Jahre zuvor handelte es sich auch 2015 bei rund der Hälfte der ertappten Dealer um Ausländer. Doch auch bei den restlichen 50 Prozent handle es sich oftmals um Personen zwar mit österreichischer Staatsbürgerschaft, aber doch mit Migrationshintergrund, schrieb Kronenzeitung-Redakteur Klaus Loibenegger jüngst in seiner doppelseitigen Reportage „Im Brennpunkt“ (Foto Andy Schiel).

 Angesichts dieser erschütternden Fakten und des bevorstehenden Schulbeginns  fordert die Floridsdorfer Bürgerpartei „WIFF – Wir für Floridsdorf“ eine massive Aufstockung der Drogenfahnder vor allem im Wiener Raum und dem Umland. Dazu WIFF-Landesparteiobmann BR Hans Jörg Schimanek: „Wien ist für diese Kriminellen, die laut Drogenbericht hauptsächlich aus Nigeria und Serbien stammen, das wichtigste Absatzgebiet. Es kann nicht sein, dass Eltern sich tagtäglich ängstigen müssen, ob ihre Kinder auf dem Schulweg, bei Sport- oder Musikveranstaltungen nicht zum Drogenkosum verführt werden. Hier hat die Politik die unbedingte Verpflichtung, der Exekutive die erforderlichen vor allem auch finanziellen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen!“Krone-Drogen
Bezeichnend für Schimanek ist die Aussage eines langjährigen Wiener Drogenfahnders: „Hätten wir die doppelte Anzahl von Drogenfahndern im Einsatz, würde sich auch die Zahl der Aufgriffe entsprechend erhöhen“. – Massive Kritik seitens der Exekutive werde laut Schimanek auch an den „Samthandschuh“-Sanktionen der Justiz bzw. der Asylbehörden gegen ertappte Straßendealer geübt.