Kurzparkzone in der Nordrandsiedlung: NACH WIENER PARKPICKERL-ENTSCHEIDUNG EINE WEITERE FEHLENTSCHEIDUNG DER ROT/GRÜNEN CHAOSTRUPPE

Nach der Entscheidung der Wiener Chaostruppe um Bgm. Häupl (SP) und seiner  grünen Vize Vassilakou, eine Volksbefragung zum Parkpickerl für Wien – wenn überhaupt – erst NACH Einführung des Parkpickerls durchführen zu lassen, folgt mit der Einführung einer Kurzparkzone in der Nordrandsiedlung im Nahbereich der U1- und S-Bahnstationen „Leopoldau“ ein weiterer Schildbürgerstreich. Der allerdings seinen Ursprung in der Floridsdorfer Bezirksvertretung hat. Dort wurde diese Kurzparkzone nämlich ohne wenn und aber mit der rot/grünen Mehrheit gegen die Stimmen von FP, VP und WIFF beschlossen. Dazu die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald: „Diese Entscheidung zeugt von der absoluten Hörigkeit der Roten und Grünen in der Bezirksvertretung gegenüber ihren Anführern im Rathaus. Für uns wäre eine Kurzparkzone als Versuch durchaus zu akzeptieren gewesen, hätte  es dazu auch die nötigen Begleitmaßnahmen gegeben. Zum Beispiel mit der gleichzeitigen Attraktivierung der Parkhäuser durch niedrigere Parkgebühren, wie wir von WIFF dies bereits in einer Resolution (siehe unten) im April dieses Jahres gefordert haben (diese Resolution war dann der Anlass für einen Allparteienantrag etwa gleichen Inhaltes)“.

Die Kurzparkzone in der Nordrandsiedlung wird jedenfalls die täglichen Pendler aus Niederösterreich dazu veranlassen, einen etwas weiteren Fußweg zur und von der U1 oder S-Bahn in Kauf zu nehmen und mit ihren Fahrzeugen eben das Gebiet außerhalb der Kurzparkzone zu verparken. WIFF-Obmann Hans Jörg Schimanek: „Unser Ziel ist es letztendlich, dass die Parkhäuser an der U1-Endstellle und in der Aderklaaer Straße, aber auch in den übrigen Randbezirken von Wien, für die Käufer von Öffi-Fahrkarten – von der Tages- bis zur Jahreskarte – kostenlos benützbar werden, so wie die dies auch in anderen europäischen Großstädten wie Hamburg, München. Zürich, Mailand usw. der Fall ist!“

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Vor wenigen Tagen hat nunmehr die zuständige Grün-Vizebürgermeisterin Vassilakou via Rathaus-Aussendung bekannt gegeben

 

CHAOS-URSPRUNG  BEREITS 1998

Die Ursache des heutigen Chaos um die U1-Endstelle rührt bereits aus dem Jahr 1998 her. Bereits damals hatte WIFF-Obmann Hans Jörg Schimanek, zu dieser Zeit noch als NÖ-Landesrat tätig, vor den Folgen einer Fehlplanung der U1-Endstation gewarnt. „Schon damals habe ich darauf hingewiesen, dass die U1 um eine Station weiter geführt werden müsste. Eine Verlängerung von rund 800 Meter unter der Seyringer Straße hindurch bis auf die ‚grüne Wiese‘ gegenüber der Deponie ‚Langes Feld‘ hätte alle Probleme gelöst. Denn so hätten die Autolenker die Möglichkeit gehabt, über die Seyringer Straße bzw. die Wagramer Straße die U1-Endstelle samt Park&Ride-Plätzen zu erreichen, ohne auch nur einen Meter durch das  Wohngebiet der Nordrand- bzw. Großfeldsiedlung fahren zu müssen“, so der WIFF-Obmann. – Um dieses Ziel zu ermöglichen, hatte Schimanek 1998 seine NÖ-Regierungskollegen von VP und SP zu der Willenserklärung bewegt, die hierfür benötigten Grundstücke der Stadt Wien kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Häupl und sein „schwarzer“ Vize Görg:

„WIR BAUEN DIE U-BAHN JA NICHT FÜR DIE NIEDERÖSTERREICHERINNEN UND NIEDERÖSTERREICHER!“

„Diese Einstellung der beiden damals verantwortlichen Wiener Spitzenpolitiker zeigt entweder von Gleichgültigkeit gegenüber der zu erhaltenden Lebensqualität der Bürger oder aber von völliger Ahnungslosigkeit“, sagt Hans Jörg Schimanek. „In jedem Fall kommen aber  die Betroffenen in der Nordrand- und der Großfeldsiedlung zum Handkuss. Ihre Lebensqualität ist durch die damals politisch gedeckte Fehlplanung schon seit Jahren stark beeinträchtigt. Und so wie’s aussieht, wird dies alles jetzt noch ärger“. „Traurig ist“ – so der WIFF-Obmann – „dass wie Wienerinnen und Wiener und damit auch die Bewohner  der Nordrand- und der Großfeldsiedlung ihre Rechnung erst im Jahr 2015 bei der nächsten Gemeinderatswahl präsentieren können“. – Es sei denn, das rot/grüne „Gruselkkabinett“ im Wiener Rathaus löst sich davor auf…