Leere Geschäftslokale im Amtshaus Am Spitz: Imageschaden für das Bezirkszentrum und keine Mieteinnahmen für die Stadt Wien

Leere Geschäftslokale im Amtshaus Am Spitz:  Imageschaden für das Bezirkszentrum und keine Mieteinnahmen für die Stadt Wien. WIFF – Wir für Floridsdorf fordert Prüfung der Magistratsabteilung 34 durch den Stadtrechnungshof.

„Immer wieder kündigt auch der Nachfolger von Alt-Bezirksvorsteher Lehner, Papai (SPÖ), Maßnahmen zur Aufwertung des Bezirkszentrums an, doch die oft seit Jahren leer stehenden Geschäftslokale dürften ihm noch nicht aufgefallen sein. Abgesehen davon, dass wir ohnehin schon viel zu viele leere Geschäfte im Bezirkszentrum haben, entgehen hiedurch der ohnehin stets klammen Stadtkasse auch allmonatliche Mieteinnahmen“, ärgert sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek über die Untätigikeit der Verantwortlichen in der MA 34 (Gebäudemanagement). Er fordert daher eine umgehende Prüfung durch den Stadtrechnungshof.Amtshaus leer2 Kopie

Tatsächlich geben die „Aktivitäten“ der MA 34, zumindest was das Amtshaus Am Spitz betrifft, zu denken. Denn nicht nur Leerstehungen gibt es, auch Fehlleistungen bei der Vermietung deuten darauf hin, dass bei der MA 34 manche Leute einfach „überfordert“ sein dürften.
So wurde im Vorjahr ein leeres Lokal an ein Hutgeschäft aus Stockerau vermietet. Aufgesperrt hat der neue Mieter aber nicht – vielmehr nutzte er die Auslagenflächen des Lokals lediglich zur Bewerbung seines Geschäftes in Stockerau. Und lockte die Floridsdorfer in Form eines „10-Prozent-Preisnachlasses für Kunden aus Floridsdorf“ zum Einkauf nach Niederösterreich. „Erst als WIFF – Wir für Floridsdorf auch via Medien auf diesen Skandal hinwies, wurden die Aushänge an den Auslagenscheiben entfernt – das Geschäft ist nach wie vor geschlossen“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.Hut-4 Kopie

 

Unsinnig sei auch die Nutzung eines weiteren leer stehenden Geschäftes nur durch mittels einer Ankündigungstafel, mit der auf die Bestattung Wien-Außenstelle im 1. Stock des Amtshauses hingeweisen wird.Amtshaus lerr1 Kopie

„Die nunmehrige Aussage der MA 34-Amtsrätin Semmler, man benötige die leeren Geschäfte für den Eigenbedarf, ist nicht akzeptabel. In Floridsdorf gab und gibt es mit Sicherheit immer wieder zahlreiche kleine Geschäftsleute, die gerne im Amtshaus, sozusagen in bester Zentrumslage, aufsperren würden – wenn sie von der Möglichkeit überhaupt nur wüßten. Den Beweis dafür, wie’s funktionieren kann, liefert das Amtshaus in Hietzing“, so Schimanek abschließend.