Lokomotivgasse: Der „nasse Leidensweg“ der ÖBB-Kleingärtner…

Ein „Abschiedspräsent“ des scheidenden „Generals“ Kern?

Seit Jahren befindet sich der den ÖBB gehörende „Privatweg“ namens „Lokomotivgasse“ in einem Teilbereich zwischen Koloniestrasse und SCN in einem katastrophalen Zustand. Übersät von Schlaglöchern ist die Gasse während und nach Regenfällen für Fußgänger trockenen Fußes nicht passierbar, für Fahrzeuglenker ist es eine geradezu ideale Teststrecke vor allem für die Achsgelenke ihrer Autos und Zweiräder.

Von Bewohnern der dortigen ÖBB-Kleingartenanlage um Unterstützung gebeten, richtete WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an Bezirksvorsteher Papai (SP) das Ersuchen, als Bezirkschef bei den ÖBB vorstellig zu werden, um zumindest eine provisorische Sanierung zu erwirken. „Papai hat die ÖBB zwar schriftlich kontaktiert, eine Antwort ist laut BV allerdings noch nicht eingelangt. Und geschehen ist dort ebenfalls noch nichts“, sagt Schimanek.

Die Untätigkeit der ÖBB als Eigentümer dieses Bereiches der Lokomotivgasse zeigt deutlich, welchen Stellenwert die dort angesiedelten Kleingärtner und ortsfremden Passanten von der Generaldirektion abwärts genießen. „Nämlich gar keinen! Wir werden jetzt einen neuerlichen Versuch starten, um zumindest eine provisorische Sanierung der desolaten Gasse zu erreichen und hoffen, beim neuen ÖBB-General mehr Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse vieler Floridsdorferinnen und Floridsdorfer zu erreichen, als bei seinem Vorgänger“, so Schimanek abschließend.

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