Ludwig-Jubelmeldungen über Gemeindebau-Sanierungen immer öfter nur „heiße Luft“

Ludwig-Jubelmeldungen über Gemeindebau-Sanierungen immer öfter nur „heiße Luft“. WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald: „Die Wirklichkeit sieht leider viel anders aus!“

Wiens Wohnen-Stadtrat und Floridsdorfer SPÖ-Bezirksparteiobmann Ludwig, der sich selbst öfter gerne als Häupl-Nachfolger ins Gespräch bringen lässt, scheint noch immer keinen rechten Durchblick bei „seinem“ Wiener Wohnen zu haben. Es wäre sonst wohl unmöglich, dass sich der Stadtrat wegen der vielen „tollen Gemeindebausanierungen“ in Zeitungsinseraten oder Berichten umjubeln lässt. „Dabei bräuchte sich Ludwig nur für einige Floridsdorfer Anlagen etwas näher interessieren. Dann würde er umgehend erkennen, welchen Pfusch manche Firmen, Subfirmen und vor allem die mit der Koordinierung und Bauüberwachung der Sanierungen betrauten zumeist SP-nahen Wohnbaugenossenschaften den empörten Bewohnern zurück lassen und dafür viel Geld der zahlenden Mieter kassieren“, sparen die WIFF-Bezirksräte Ossi Turtenwald und Hans Jörg Schimanek  nicht mit Kritik am Verhalten des SP-Stadtrates. Als Beispiele nennt nennen sie etwa die 245 Stiegen der Anlage zwischen Siemensstraße und Justgasse oder den Gemeindebau Aistgasse / Kainachgasse.

Mit besonderen „Gustostückerln“ warten Turtenwald und Schimanek in der Autokaderstraße 3–7 auf. Dort wurden die Häuser zwar bereits vor vielen Jahren saniert, doch die Mieter leisten Jahr für Jahr Rückzahlungen für Arbeiten, die gar nicht getätigt worden sind. „Ich meine, Ludwig täte gut daran, einmal den gesamten Wiener Wohnen-Apparat einer Generalsanierung zu unterziehen!“, so Turtenwald abschließend.
Autokader-Keller1

 

Autokader-Keller2

 

Autokader-Keller-Häuser
Bildtext:
Keller in manchen Stiegen der Anlage Autokaderstraße 3–7 noch Jahre nach Fertigstellung der „Sanierung“