MA 48 will illegalen Abfallexport stoppen! WIFF-Schimanek: „Dazu bedarf es aber zuerst benutzerfreundlicher Mistplätze!“

 

Mit einer groß angelegten Werbekampagne will die MA 48 verhindern, dass Bürger defekte Kühlschränke, Waschmaschine und anderen Sperrmüll vor die Haustür stellen, von wo die Gegenstände dann von zumeist ungarischen oder slowakischen „Sammelbrigaden“ kostenlos abtransportiert werden. Diese Sammler kündigen speziell in Siedlungsgebieten ihr Kommen sogar mittels Flugblättern an die Haushalte an. Allerdings bearbeiten mache dieser „Sammlerbrigaden“ (Zitat MA 48) den Müll noch auf diversen Parkplätzen nahe der Grenze, holen sich Wertstoffe wie Elektroschrott, Aluminium, Kupfer usw. heraus und lassen den Rest dann einfach liegen.

„Diese Vorgangsweise ist klarerweise zu verurteilen. Aber die MA 48 soll doch zuerst vor ihrer eigenen Tür kehren. Wenn sie beispielsweise ihren Müllplatz in den Großfeldsiedlung mit einem riesigen Einzugsgebiet einem fragwürdigen Jugendspielplatz widmet, kann das illegale Sammlungen von zu Haus aus nur fördern. Und wer als braver Bürger seinen Restmüll dennoch etwa auf den MA 48-Mistplatz nach Stammersdorf bringt, sieht sich dort gewaltigen Hindernissen gegenüber. Denn wer will seinen alten Kühlschrank oder die Waschmaschine die Treppen hinauf schleppen, um sie in die dortigen Kontainer befördern zu können?“, sagt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
Seitens der MA 48 erhielt WIFF zwar anlässlich der Schließung des GFS-Mistplatzes die Auskunft, der Stammersdorfer Abgabeplatz werde mit versenkten Kontainern ausgestattet, allerdings warten die Bürger auf diese Maßnahme schon seit vergangenem Sommer…