Marchfeldkanal: Nächtliche Techno-Parties und vermüllte Grünflächen

Während sich Wiens ‚linke Stadthälfte‘ – repräsentiert durch das ‚Trio Infernale plus‘ Frauenberger, Sima und Wehsely samt ‚Anhängsl‘ Vassilakou – in der Zerstörung der letzten noch vorhandenen durchaus ansehnlichen Strukturen etwa in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Umwelt, Jugend oder Verkehr übt, sind bereits die ersten Folgen dieser desaströsen Politik zu erkennen. Die medizinische Versorgung in vielen Wiener Spitälern liegt im Argen, die Zerstörung der Umwelt schreitet voran (siehe etwa geplanter Verkauf des Jagdschlosses Magdalenenhof auf dem Bisamberg) und im Verkehrsbereich jagt ein grüner Schildbürgerstreich den anderen.

Besonders auffällig agiert in jüngster Zeit Umweltstadträtin Sima. Auf der einen Seite brüskiert sie zehntausende Bürger in der Großfeldsiedlung, Nordrandsiedlung, im Bereich Ruthnergasse und in Rest-Leopoldau durch die Sperre des Mistplatzes in der Schererstraße, um sich auf der anderen Seite in teuren Zeitungsinseraten oder Jubelbroschüren auf Kosten der Steuerzahler als „Wiens Umweltlady“ umjubeln zu lassen. Vor allem mit „ihren“ Waste Watchern lässt sich Sima stets gerne ablichten. Diese finden vermutlich daher kaum Zeit, ihren eigentlichen Aufgaben nachzugehen. Und in den Abend- oder Nachtstunden, wo diese „Wächter“ immer häufiger gebraucht würden, herrscht sowieso Funkstille. Dabei wäre eine regelmäßige Kontrolle von Jugendspielplätzen oder Grünanlagen auch bei Nacht durchaus angebracht.

„Wir laden die Stadträtin gerne zu einem Rundgang durch den Bezirk ein und zeigen ihr, wie die „heile Welt“ aus ihren Jubelbroschüren in Wahrheit aussieht: Völlig verdreckte Spielplätze, nächtliche Techno-Parties nächst Wohngebieten usw.“, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald an die Adresse der Umweltstadträtin.

Besonders beliebt bei der Jugend ist derzeit das Areal am nördlichen Ende der Babitschgasse / Ecke Hasswellgassse / Toni Fritsch-Weg. Dort herrscht vor allem an Wochenenden auf drei Rastplätzen entlang des Windschutzgürtels immer wieder lautstarkes Treiben samt weithin hörbaren Techno-Klängen. „Hier fehlt es offensichtlich an jedweder Rücksichtnahme auf Mensch, Tier und Natur – und an zivilisiertem Verhalten“, so ein im Nahbereich wohnender Beschwerdeführer zu den WIFF-Bezirksräten. Womit der Mann leider Recht hat, sieht man sich einen dieser drei Rastplätze (siehe Foto) am frühen Morgen an: Müllreste überall auf dem Boden, obwohl kaum fünf Meter entfernt ein Müllbehälter vorhanden ist…

„Ich habe versucht, im Gespräch auf die Jugendlichen einzuwirken, doch den in der Umgebung wohnenden Leuten und den Tieren um den Marchfeldkanal ihre Nachtruhe zu gönnen. Leider hat dies nichts genützt“, so Michael W. zu WIFF. Letztlich sei ihm nichts anderes mehr übrig geblieben, als die Polizei zu rufen. „Die Beamten sind dann auch rasch zur Stelle gewesen und haben dem lauten Spuk ein Ende bereitet. Aber diese Herrschaften kommen ja leider fast regelmäßig“.

Eigentlich traurig, dass es immer wieder so weit kommen muss. „Hier hätten Sima&Co ein reichliches Betätigungsfeld, vor allem mit der Jugend sinnvolle Gespräche zu führen bzw. führen zu lassen. Mit den geeigneten Argumenten ließen sich mit Sicherheit viele junge Menschen überzeugen“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.

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