Milliardenflop Rinterzelt ist jetzt endgültig Geschichte.

Der 17. Oktober 2019 wird mit Sicherheit in die Geschichte Wiens eingehen. Immerhin wurde an diesem Tag ein Milliarden-Flop der Stadt Wien aus der Ära von Bürgermeister Gratz im wahrsten Sinne des Wortes gesprengt. In dem einstmals mit Pauken und Trompeten eröffneten Rinterzelt in der Donaustadt sollte der Restmüll der Wiener mittels eigens konstruierter Maschinen vollautomatisch in die verschiedenen anfallenden Fraktionen getrennt werden.

Viele Jahre lang schlugen alle diesbezüglichen Versuche fehl – das mit einem Kostenaufwand von rund einer Milliarde Schilling errichtete und eingerichtete Konstrukt erfüllte die Erwartungen in keinster Weise. Die Folge: In dem sündteuren Bauwerk wurde der Müll bis vor kurzem von Fließbandarbeitern händisch getrennt… – Unser WIFF-Vorschlag: Die Herausgabe einer Broschüre von Umweltstadträtin Sima (SPÖ) unter dem Titel: „Schonungslos: Das Rinterzelt von A – Z“…
Fotos: Helmut Sommerer.