Mitterhofergasse – Semmelweisgasse: Statt Gemeindebau kommt jetzt Genossenschaftsanlage

Alt-Anrainer fürchten durch Zusammenlegung Erhöhung der Betriebskosten.

Weil Wohnen-Stadtrat und Floridsdorfer SP-Bezirksparteiobmann Ludwig, selbst „liebend gerne“ Häupl-Nachfolger, entgegen den Wahlversprechen seines Bürgermeisters und seiner Partei nach Abbruch eines Alt-Gemeindebaus in der Mitterhofergasse keine Gemeindewohnungen errichten ließ, sondern das Grundstück an eine „befreundete“ Genossenschaft als „Baurechtsgrund“ abtreten ließ, herrscht bei vielen Bewohnern der angrenzenden Wohnhausanlage Semmelweisgasse helle Aufregung. Da nämlich – durchaus sinnvoll – geplant ist, den Grünbereich der Nachbaranlage zu einer Gemeinschaftsfläche samt Kinderspielplatz für beide Objekte zu gestalten, fürchten die Alt-Bewohner in der Semmelweisgasse eine Erhöhung ihrer bisher vorgeschriebenen Betriebskosten. „Wir wollen auch nicht für die Fällung der Bäume und die Ersatzpflanzungen mitzahlen!“, so drei streitbare Anrainerinnen zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

WIFF wird auf Wunsch von Anrainern nach der ersten Betriebskostenabrechnung nach Fertigstellung des Neuprojektes eine detallierte Überprüfung durch Fachleute vornehmen lassen.

 

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