Müllplatz Großfeldsiedlung: Bürgerfeindliche Aktion von BV Papai (SP)&Co. – Schließung jetzt fix

Statt die Interessen zehntausender Anrainer in mehreren Siedlungsgebieten samt Großfeldsiedlung zu wahren, haben sich Bezirksvorsteher Papai und seine SP sowie der grüne Koalitionspartner gegen einen von WIFF beantragten Aufschub der für Juli geplanten Schließung des Müllplatzes der MA 48 in der Felmayergasse ausgesprochen. Wie berichtet, hatte sich WIFF für eine vorerstige Verschiebung des Schließtermins Juli und die Einbeziehung des  Bezirkes in eine endgültige Entscheidungsfindung ausgesprochen. – Anstelle des Müllplatzes soll jetzt ein Jugendspielplatz errichtet werden…

Es sei unfassbar, dass Bezirksvorsteher Papai und Umweltstadträtin Sima sozusagen in einer „geheimen Kommandoaktion“  die Schließung des Müllplatzes gemeinsam fixiert hätten, so die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Jasmin Turtenwald und Ossi Turtenwald. „Papai hätte die Pflicht gehabt, auch im Interesse der Bürger die gesamte Bezirksvertretung in die Entscheidungsfindung einzubinden, statt heimlich, still und leise eine extrem bürgerfeindliche Entscheidung zu akzeptieren und mitzutragen“, so Schimanek.

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Nunmehr sind die Bürger aus den gegenständlichen Bereichen Großfeldsiedlung, Nordrandsiedlung, Ruthnergasse und dem restlichen Leopoldau gezwungen, die Müllplätze in Stammersdorf, Rautenweg oder Fultonstraße aufzusuchen und dabei viele Kilometer mit ihren Fahrzeugen in Kauf zu nehmen. „Die Entscheidung der Grünen für die Schließung ist auch bezeichnend für das sonstige Verhalten der Grünen, die ja bei allen möglichen Gelegenheiten auf die Reduzierung des motorisierten Verkehrs pochen“, wundert sich WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald.Müllplatz-GFS3

Auch die Begründung für die Schließung des Müllplatzes Felmayergasse ist für die WIFF-Politiker nicht nachvollziehbar. „Wenn man Geld für einen Jugendspielplatz an Stelle des Müllplatzes zur Verfügung hat, obwohl gerade die Großfeldsiedlung mit einer Vielzahl von Kinder- und Jugendspielplätzen gesegnet ist und mit der Ausrede aufwartet, es handle sich hier ja um unterschiedliche Ressort-Budgets, dann weiß selbst der Laie, mit welcher Leichtfertigkeit die Stadtgranden mit unserem Steuergeld umgehen. Kein Wunder daher die Wiener Schuldenexplosion“, so die WIFF–Mannschaft abschließend einhellig.