Nach Anrainerprotesten gegen Schwerverkehr durch die Grellgasse: „Aufgewacht, Herr Bezirksvorsteher Papai! Ihre ‚Geht nicht!‘-Reaktion von WIFF schon längst ad absurdum geführt!“

Nach heftigen Bürgerprotesten gegen einen Baustellen-Schwerverkehr durch den gesamten Wohnbereich der Grellgasse hat WIFF-Wir für Floridsdorf umgehend für Abhilfe gesorgt und am 10. März nachfolgende Erfolgsmeldung veröffentlicht:

Anrainerproteste gegen Schwerverkehr in der Grellgasse – Bezirksvorstehung: „Nicht zuständig!“… – WIFF sorgt für Abhilfe
Seit nächst dem ehemaligen OMV-Gebäude in der Gerasdorferstraße Aushubarbeiten für den Bau von mehr als 100 Wohnungen im Gange sind, war der Alltag für die Bewohner der Häuser in der Grellgasse bis vor kurzem von Staubwolken und verschmutzten Fahrbahnen und Gehsteigen geprägt. Denn die Schwerst-LKW waren von und zu der Großbaustelle von früh bis spät stets durch den gesamten Wohnbereich der Grellgasse unterwegs. „Unsere Beschwerden bei der Bezirksvorstehung wurden einfach mit ‚Nicht zuständig‘ abgewimmelt, jetzt hoffen wir halt auf WIFF“, ließ daher eine Betroffene kürzlich WIFF per Mail wissen. Noch am selben Tag fanden sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald zu einem Lokalaugenschein vor Ort ein – und binnen weniger Minuten war das Problem, für das man in der Bezirksvorstehung nicht zuständig war, gelöst“, so Turtenwald. Ihm genügte ein zehnminütiges Gespräch mit dem Polier der Großbaustelle, seither nehmen die LKW-Chauffeure ihren Weg nicht mehr durch das Wohngebiet der Grellgasse, sondern fahren durch das leer stehende ehemalige OMV-Areal. „Unser Dank auch im Namen vieler betroffen gewesener Anrainer gilt den leitenden Mitarbeitern der dort tätigen Baufirma Swietelsky für die prompte Reaktion“, was abschließend auch mit einem Händedruck zwischen Vizepolier Thomas Nodegger und WIFF-Bezirksrat Oskar Turtenwald (siehe Foto) besiegelt wurde.
Seit nunmehr 10. März meiden jetzt die LKW-Lenker die Grellgasse und nutzen weitaus umweltfreundlicher die bis zur Gerasdorfer Straße nur wenige Meter lange Privatstraße neben dem BILLA-Markt.
Umso erstaunlicher daher die Antwort von Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) vom 20. März auf eine bereits am 7. März telefonisch vorgebrachte Anrainerbeschwerde. Per Mail ließ Papai die durch die erfolgreiche WIFF-Intervention bereits zehn Tage zuvor zufrieden gestellte Beschwerdeführerin u. a. wie folgt wissen: „Natürlich bedeutet eine neue Baustelle für die bestehenden Anrainerinnen und Anrainer immer eine Belastung. Neues kann aber nur errichtet werden, wenn es auch eine Zeit der Belastung gibt. Die LKWs zum Neubau haben verkehrstechnisch nur die Möglichkeit über die Grellgasseabzufahren…In der Hoffnung, Sie ausreichend informiert zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Georg Papai e.h. Ihr Bezirksvorsteher“ –  Dazu die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald: „Wir ersparen uns da einen Kommentar – lediglich ein gut gemeinter Ratschlag an den Herrn Bezirksvorsteher: Wenn Sie über den Bezirk gut informiert sein wollen, empfehlen sich regelmäßige Besuche bei WIFF auf Homepage und Facebook“.