Nach geplantem Zeltlager für 600 Personen beim Heeresspital Stammersdorf: Weitere 250 Flüchtlinge für Abendgymnasium Wien (nächst Media Markt Brünner Strraße) vorgesehen

Nach geplantem Zeltlager für 600 Personen beim Heeresspital Stammersdorf: Weitere 250 Flüchtlinge für Abendgymnasium Wien (nächst Media Markt Brünner Strraße) vorgesehen. WIFF: „Floridsdorf darf kein Flüchtlings-Hotspot werden!“

Während in den Garagen des Stammersdorfer Heeresspitals „streng geheim“ 23 beheizbare Großraumzelte und 600 Feldbetten lagern, um nach der Wien-Wahl aktiviert zu werden, wird in Floridsdorf bereits ein weiterer Standort für die Unterbringung von Flüchtlingen aktiviert: Das Abendgymnasium Wien in der Brünner Straße zwischen der Baustelle des neuen Krankenhauses und dem Media Markt. Hier sollen laut Aussendung der Schulleitung (Internet-Seite) während der kalten Jahreszeit weitere 250 Flüchtlinge untergebracht werden.
Dazu die Mitteilung auf der Homepage des Abendgymnasiums Wien im Wortlaut:
„Das Abendgymnasium Wien wird über den Winter Flüchtlinge aufnehmen. Bauteile des Bundesgebäudes. die leer stehen und nicht für den Schulbetrieb genutzt sind, werden als Notquartiere hergerichtet. 250 Personen können so übergangsweise beherbergt werden, wenn Wintertemperaturen die Unterbringung in beheizten Räumen notwendig machen. Das Abendgymnasium ist mit 2.000 Studierenden eine der größten Schulen Wiens, der Standort bietet Platz für Regelbetrieb und Hilfe in humanitärer Ausnahmesituation. Über das Schulprojekt Prosa erhalten bereits jetzt junge Flüchtlinge am Abendgymnasium Möglichkeiten zur Bildung“
Dazu WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek: „Dass wir aus Kriegsgebieten kommenden Flüchtlingsfamilien mit Kindern Hilfe angedeihen lassen müssen, steht außer Frage. Die vielen jungen Männer aber, die aus nicht vom Krieg bedrohten Ländern teils sogar ohne Papiere oder mit gefälschten Pässen zu uns kommen und durch ihr zum Teil geradezu präpotentes Verhalten unsere Hilfeleistungen mit Füßen treten (siehe nur beim Grenzübertritt Nickelsdorf) – und das ist die überwiegenden Mehrheit –  sollten dorthin zurückgeschickt werden, woher sie kommen“.
Weiters fordert WIFF die Entscheidungsträger im Wiener Rathaus auf, für die Unterbringung von Flüchtlingen einen  Verteilerschlüssel für alle 23 Wiener Bezirke zu errechnen, der eine gerechte Aufteilung der Leute vorsieht. „Es geht nicht an, dass die ‚hohe Politik‘ zwar von der EU einen gerechten Verteilerschlüssel einfordert, in Wien selbst aber nicht danach handelt. Für Heeresspital und Abendgymnasium sind zusätzlich zu den ohnehin schon im Bezirk betreuten Flüchtlingen weitere rund 850 Leute vorgesehen. Wir fragen uns nur, wie viele Flüchtlinge in den sogenannten Nobelbezirken wie etwa Döbling oder Hietzing eine Bleibe auf Zeit finden werden. Floridsdorf darf kein Flüchtlings-Hotspot werden!“, so LPO Schimanek abschließend.
Abendgymnasium