Nach „Häusl-Posse“ auf dem Floridsdorfer Markt: Kehrtwendung des Marktamtes

Nachdem die von WIFF – Wir für Floridsdorf aufgedeckte „Häusl-Posse“ auf dem Floridsdorfer Markt um die den dortigen Standlern zur Verfügung gestandene WC-Anlage bei der Bevölkerung Kopfschütteln&Heiterkeit ausgelöst und die Geschichte auch in Zeitungen (DFZ, HEUTE) Eingang gefunden hatte, gab es letztlich eine Kehrtwendung des Marktamtes. Die Vorgeschichte: Nachdem die WC-Anlage am vergangenen Freitag „über Nacht“ mit neuen Schlössern versehen worden war und die Bauernmarkt-Standler anlässlich ihrer Beschwerde beim Marktamt erfahren mussten, „dass die Anlage künftig ausschließlich den Betreibern der festen Marktstände vorbehalten sei und sie nach Jahrzehnte langer Benützungsgenehmigung keine WC-Schlüssel mehr erhalten würden“, wurden die Bauernmarktler schließlich auf die öffentliche und gegen Entgelt benützbare WC-Anlage verwiesen (der Name der von den Standlern kontaktierten MA-Mitarbeiterin ist WIFF-bekannt). –

„Nachdem WIFF – von den Standlern zu Hilfe gerufen – den Fall öffentlich gemacht hatte, dürfte sich beim Marktamt einiges getan haben. Und zwar im positiven Sinn. Die Veranlassung wurde umgehend zurück genommen, die ‚Zwei-Tage-Marktler‘ sind auf dem WC wieder willkommene Benutzer“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Es sei den Standbetreibern nicht um 50 Cent oder einen Euro für den Einwurf gegangen, ihre Proteste hätten sich sich ausschließlich gegen die „unverständliche Ungleichbehandlung“ gerichtet. –
Der Bezirkspolitiker abschließend an die Adresse des Marktamtes: „Überall passieren Fehler, aber man sollte in solchen Fällen nicht unbedingt Zuflucht in zweifelhaften Ausreden suchen!“