Nach immer häufigeren Bürgerprotesten: WIFF – Wir für Floridsdorf fordert nächtliches Spielplatzverbot in Wohnhausanlagen.

Seit Monaten häufen sich bei WIFF die Beschwerden vornehmlich aus Floridsdorfer Wohnhausanlagen über spätabendliche und nächtliche Ruhestörungen im Bereich von öffentlichen Spielplätzen durch Kinder und oft sogar Kleinkinder im Vorschulalter, sowie Halbwüchsige und Erwachsene, die dort vorhandene Sitzgelegenheiten zu lautstarken spätabendlichen und sogar nächtlichen Treffs nutzen.
 

„Diese Entwicklung ist vor allem auf die Vergabepraktiken von Wiener Wohnen zurückzuführen, was in vielen Anlagen bereits Mehrheiten an Bewohnern mit Migrationshintergrund zur Folge hat, die sich erfahrungsgemäß nur selten an die Lebensgewohnheiten der ‚Ur-Bewohner‘ anpassen wollen. Beschwerden betroffener Anrainer gehen stets ins Leere, die sogenannten ‚Wohnpartner‘ seien fast nie dann vor Ort, wenn’s besonders laut zugeht, erzählen uns die Leute fast immer gleichlautend. Wir haben uns daher entschlossen, im Bezirksparlament einen Antrag einzubringen, wonach Wohnen-Stadträtin Gaal (SPÖ) in Floridsdorf ein Pilotprojekt starten und für die Zeit von 19 Uhr bis 07 Uhr (von 1. Oktober bis 30. April) bzw. von 21 Uhr bis 07 Uhr (von 1. Mai bis 30. September) ein behördliches Benützungsverbot auf öffentlichen Spielplätzen in Wohnhausanlagen veranlassen möge“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.
 
Sie verweisen dabei auch auf die Marktgemeinde Götzis in Vorarlberg, wo nach massiven Bürgerprotesten vor kurzem ein nächtliches Spielplatzverbot erlassen wurde.