Nach jüngstem Großbrand: WIFF fordert Überprüfung der Brandschutzeinrichtungen in Wohnbauten.

Nach dem Großbrand im Dach einer Wohnhausanlage in Simmering drängt sich – nach Klärung der Brandursache (siehe Anhang / Kronenzeitung) – dennoch die Frage auf, wie es zu einer derart raschen Ausbreitung der Flammen über den gesamten Dachbereich kommen konnte. „Was zu der weiteren Frage führt: Entsprechen vor allem in den großen Wohnhausanlagen älterer Baujahre – ev. sogar nach einer Sanierung wie in der Amperegasse in Jedlesee – wirklich alle Keller und Dachböden den geltenden Bestimmungen?“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.

„Vor allem das Fehlen von geschlossenen Brandschutzabschnitten in Dachbereichen und Kellern könnte ähnliche und vielleicht sogar noch schwerwiegendere Folgen haben als in Simmering!“ – Die beiden WIFF-Bezirkspolitiker fordern daher eine Begehungsoffensive der Baubehördesamt Feuerwehrexperten in großen Altbauten auch von „Wiener Wohnen“ bzw. die Vorlage von entsprechenden Sachverständigengutachten.
 
„Es ist nicht ausreichend, wenn beispielsweise in Gemeindebauten da und dort Entrümpelungsaktionen stattfinden, zumindest ebenso wichtig ist in Wohnhausanlagen auch das Vorhandensein von geschlossenen Brandschutzabschnitten sowohl in Kellern wie auch in Dachgeschossen. Die Ausreden beispielsweise von ‚Wiener Wohnen‘, solche Dachböden – wie etwa in der Amperegasse (siehe Foto) seien ohnehin verschlossen und daher für Hausbewohner nicht begehbar, sind keinesfalls akzeptabel“, so Schimanek und Turtenwald abschließend. – Fotos zeigen: „Mülldepots“ in Gemeindebaukellern, Wohnhausanlage Amperegasse / Jedlesee samt Keller.